Anonym, kostenlos und Tag und Nacht erreichbar ist die Telefonseelsorge (TS). Anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums der TS in Deutschland haben Dekanatsreferentin Gabriele Kraatz (Dekanat Heidenheim) und mehrere Dekane aus dem Einzugsgebiet der TelefonSeelsorge Ulm/Neu-Ulm kürzlich Dienste übernommen. Gemeinsam mit der TS-Leitung und den vielen gut ausgebildeten Ehrenamtlichen mach(t)en sie darauf aufmerksam, dass Seelsorge auf dem christlichen Menschenbild gründet: füreinander da sein, zuhören - offen und ohne Bewertung.
Ein wichtiger Dienst an der Gesellschaft
Als einen wichtigen Dienst an der Gesellschaft würdigte Gabriele Kraatz die Telefonseelsorge. Die Möglichkeit, mit ihres- oder seinesgleichen zu sprechen, „mit Menschen, die für mich da sind“, mache Telefonseelsorge zu einem niederschwelligen und unverzichtbaren Angebot. Von einem „hochspannenden und hochsensiblen Feld der Seelsorge“ sprach Robert Kloker, Dekan des Dekanats Ostalb. Weil man nur die Stimme seines Gegenübers hört, erfordere der Dienst in der Telefonseelsorge große Sensibilität und Hörbereitschaft.