Am ersten Tag seiner Sommertour quer durch Baden-Württemberg hat Ministerpräsident Cem Özdemir am Dienstag in Heilbronn, Hohenlohe und Tauberfranken Station gemacht. Zum Tagesausklang am Nachmittag gehörte dabei auch ein Besuch von Kloster Schöntal zum Programm.
Joachim Scholz, Bürgermeister der Gemeinde Schöntal, begrüßte Özdemir in der Klosteranlage und stellte die „landeseigene Immobilie“ und die Gemeinde kurz vor. Im prachtvollen Rokoko-Treppenhaus in der Neuen Abtei empfing Bettina Bienlein, die Leiterin des Bildungshauses der Diözese, mit einigen ihrer Mitarbeiterinnen die Besuchergruppe. Neben dem Ministerpräsidenten und seinem Team sowie Behördenvertretern waren auch etliche Bürgerinnen und Bürger darunter, die sich die Gelegenheit nicht entgehen ließen, den Ministerpräsidenten aus der Nähe erleben und begleiten zu können.
Gruppe bestaunt die Heiliggrabkapelle
Daniel Werthwein aus dem Team der Gästeführer erzählte von den Zisterziensern, den einstigen Begründern des Klosters. Die etwa 60 bis 70 Personen folgten ihm durch den Kreuzgang zum Grabdenkmal von Götz von Berlichingen. Werthwein erläuterte die Bedeutung des Ritters und stellte dann die Klosterkirche vor. Danach führte er die Besuchergruppe um Özdemir zur Heiliggrabkapelle, die auf einer Anhöhe oberhalb der Klosteranlage zu finden ist. Als Kleinod bezeichnete Werthwein den achteckigen Bau. Kundig entschlüsselte er die religiöse Symbolik der Ausgestaltung.