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Schöpfung gewinnt!

Unter dem Motto "Laudato si" haben die Ministrantinnen und Ministranten aus Eutingen unter anderem eine Dorfputzede organisiert

Eutingen im Gäu

„Laudato si“ ist nicht nur ein beliebtes Lied in Gruppenstunden, es ist auch Titel der Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus. Die Ministrantinnen und Ministranten aus Eutingen im Gäu haben das päpstliche Schreiben zum Thema gemacht und sich gefragt, was sie selbst für eine umweltschonendere Zukunft tun können – um das Leben auch morgen noch miteinander teilen zu können.

Mit der einen Welt, in der wir leben, müssen wir sorgsam umgehen, finden die Eutinger „Minis“.  Deshalb hat die Gruppe für sich beschlossen:

  • Wir wollen eine „Fleggaputzede“ organisieren.
  • Wir wollen bei unseren Aktionen, wann immer es geht, öffentliche Verkehrsmittel nutzen.
  • Wir wollen bei den Ministrantenstunden auf Handys verzichten.

Die Putzaktion haben die Minis am 16. Oktober 2021 umgesetzt. Dabei wurde auch der Wegweiser zum 102. Deutschen Katholikentag aufgestellt. Die Selbstverpflichtung, auf öffentliche Verkehrsmittel in der Ministrantenarbeit umzusteigen, zeigt, dass man in Eutingen Wert auf nachhaltige Wirkung legt. Und der Handy-Verzicht in den Gruppenstunden kann auch ein Gewinn sein, weil man die Zeit miteinander ohne Ablenkung verbringt. 

Als Preis dafür gab es von der Katholikentags-Aktion "WEGETEILEN" einen Gutschein vom Spendenpartner ExitGames Stuttgart. Für die Eutinger Minis sind jetzt Spaß, Spannung und Spiel angesagt.

Hintergrund

Seit 2003 wird der Katholische Medienpreis jährlich von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten e. V. (GKP) und dem Katholischen Medienverband e. V. (KM.) ausgeschrieben. „Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen“, so heißt es in der Ausschreibung.

Zur Jury unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) gehören: Katja Auer (Teamleiterin der Bayernredaktion der Süddeutschen Zeitung, München), Andrea Groß-Schulte (Chefredakteurin der Liborius Verlagsgruppe, Hamm), Albert Herchenbach (ehemaliger Chefredakteur stadtgottes, Nettetal), Wolfgang Küpper (ehemaliger Redaktionsleiter Bayerischer Rundfunk, Religion und Orientierung, München), Andreas Kuschbert (Chefredakteur Heinrichsblatt, Bamberg), Michaela Pilters (ehemalige Leiterin der ZDF-Redaktion „Kirche und Leben“, Mainz), Dagmar Reim (ehemalige Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg, Berlin) und Katharina Zeckau (Hörfunk Bayerischer Rundfunk, München).

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