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Mit offenen Augen, Ohren und Herzen

Marita Walz wird neue Bildungsreferentin am Wallfahrtsort Heiligenbronn. Die diözesane Bischof-Moser-Stiftung fördert die Stelle für vier Jahre.

Heiligenbronn
Marita Walz wird neue Bildungsreferentin am Wallfahrtsort Heiligenbronn.

Große Freude über die Verstärkung für den Wallfahrtsort Heiligenbronn: Dekan Anton Bock, Schwester Martina Küting, die neue Bildungsreferentin Marita Walz, Gerhard Rauscher von der Bischof-Moser-Stiftung und Dekanatsreferentin Elisabeth Wütz (von links). Foto: Volker Schmid

Gute Nachrichten aus den Kriegsgebieten der Welt könnte das sonntägliche Friedensgebet in Heiligenbronn gut gebrauchen. Die bleiben aktuell aber aus. Eine erfreuliche Botschaft konnte im Rahmen dieses Gebets jedoch unlängst verkündet werden: Marita Walz sorgt fortan als Bildungsreferentin am Wallfahrtsort für noch mehr Willkommenskultur.

Sozialpädagogin aus Talheim

Das Friedensgebet, für das sich Marita Walz schon lange engagiert, bot so den richtigen Rahmen, um die Sozialpädagogin aus Talheim offiziell in ihre neue Aufgabe als Bildungsreferentin für die „Willkommenskultur in der Pastoral der Zukunft“ einzuführen. So wurde nicht nur für die Menschen im Iran, in Israel, Palästina oder der Ukraine gebetet, sondern auch mit vielen Gästen die neue Mitarbeiterin gefeiert.

Noch mehr für die Menschen da

Ermöglicht wird diese 25-Prozent-Stelle durch die Bischof-Moser-Stiftung und das Katholische Dekanat Freudenstadt. Marita Walz ist zwar schon lange eine wichtige ehrenamtliche Mitarbeiterin am Wallfahrtsort. Als Referentin wird sie nun aber mit der Wallfahrtsseelsorgerin Schwester Martina Küting noch mehr für die Menschen da sein können, die nach Heiligenbronn kommen. So soll laut Dekan Anton Bock, der Marita Walz für ihre Aufgabe segnete, der Schwerpunkt im Dekanat noch mehr auf Heiligenbronn gelegt und „das gute Bestehende gestärkt“ werden. Für den Dekan geht es um Willkommenskultur und Verlässlichkeit. Es soll gezeigt werden: „Jemand ist da.“

Kraftort soll weiterentwickelt werden

Gerhard Rauscher aus dem Stiftungsvorstand der Bischof-Moser-Stiftung freute sich über diesen „Schritt zur Erweiterung der Seelsorge“ in Heiligenbronn. Die Bischof-Moser-Stiftung fördert die Stelle für vier Jahre: „Damit hier eine gewisse Kontinuität entsteht“, betonte Rauscher. Rund 94.000 Euro lässt sich die Stiftung die Referenten-Stelle kosten. Und das ist in Zeiten von eher leeren Kassen laut Rauscher nicht gerade alltäglich: „Wir sind froh, dass wir dieses Projekt unterstützen können.“ Die Erweiterung der Wallfahrtsseelsorge sei, so Rauscher, aber nur möglich, weil Schwester Martina in Heiligenbronn „einen geistlichen Kraftort etabliert hat, der immer mehr Besucher, Pilger und Pilgerinnen anzieht“. Dieser Kraftort soll nun mit Marita Walz weiterentwickelt werden, damit „Menschen Stille, Gebet, Trost aus dem Glauben und Freude und Zuversicht für ihr Leben finden“.

Gäste empfangen

Ein Hauptziel der Projektvereinbarung zwischen Stiftung und Dekanat ist „Präsenz und eine damit verbundene Haltung des Ganz-Gegenwärtig-Seins und eines Zuhörens besonderer Art“: „Frau Walz wird die Gäste an der Wallfahrtskirche mit offenen Augen, offenen Ohren und einem offenen Herzen empfangen“, so brachte Gerhard Rauscher die Aufgabe auf den Punkt. Marita Walz selbst zeigte sich dankbar und voller Freude. Durch die einstigen Heiligenbronner Schwestern Irmentrudis und Reinholda habe sie „franziskanische Spiritualität“ kennengelernt: „Diese starken Frauen können Menschen erreichen“, erklärte die frischgebackene Referentin. Sie freute sich auch über die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich in Heiligenbronn engagieren: „Danke für die Verbundenheit!“

Elisabeth Wütz überreicht Willkommensgeschenk

Bevor der Vertrag mit der Bischof-Moser-Stiftung feierlich unterzeichnet wurde und es im Begegnungsraum belegte Riesenbrezeln der Lützenhardter Bäckerei Rupp gab, überreichte Dekanatsreferentin Elisabeth Wütz der neuen Referentin Marita Walz ein Willkommensgeschenk mit Blumen-Setzlingen und sagte: „Wir hoffen, dass dein Wirken weiterhin Wurzeln im Garten von Heiligenbronn schlägt.“

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