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Mit Tiptoi zu St. Martin

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart präsentiert sich auf dem Katholikentag ganz modern mit Augmented Reality und einer Tiptoi-Rallye zu St. Martin.

Stuttgart
Diözese Rottenburg-Stuttgart

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart präsentiert sich auf dem 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart auf dem Schillerplatz. Eine der Attraktionen: Die interaktive Artivive-Ausstellung. Internationale Künstler zeigen ihre Sicht auf das Martinsland Diözese Rottenburg-Stuttgart. Mit Augmented Reality werden die Kunstwerke lebendig. Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Thomas Brandl

Es war ein langer Weg vom Zuschlag für den Katholikentag 2022 bis zum Großereignis vom 25. bis 29. Mai in Stuttgart. Prälat Dr. Klaus Krämer ist Kirchentagsbeauftragter der Diözese und hat heute auf der Showbühne berichtet, wie im Laufe von drei Jahren aus einer Fiktion ein ganz konkretes Projekt entstand.

"Es war nicht ganz einfach, einen Katholikentag unter Corona-Bedingungen hauptsächlich in Videokonferenzen vorzubereiten", sagte Krämer, "wir wussten ja lange nicht, ob er überhaupt in Präsenz stattfinden kann". Umso zufriedener zeigte er sich jetzt mit dem in vielen, vielen Arbeitskreisen mit Mitgliedern aus ganz Deutschland entstandenen Programm mit seinen 1.500 Veranstaltungen. Viele Menschen auch in der Diözese hätten bezweifelt, ob der Katholikentag überhaupt stattfinden könne. Die Begeisterung bei den Katholikinnen und Katholiken habe sich so erst entwickeln müssen – "aber bei den am Programm Beteiligten war sie von Anfang an sehr groß!"

Eine Sankt-Martin-Tiptoi-Rallye für die Kleinsten

Die Präsentation der Gastgeber-Diözese auf dem Schillerplatz, der "guten Stube" Stuttgarts, bringe das, was Rottenburg-Stuttgart ausmacht, auf sehr unterhaltsame Weise den Leuten nahe. Angefangen mit der Tiptoi-Rallye zum Diözesanpatron St. Martin, die gemeinsam mit Ravensburger Spiele speziell für die kleinsten Katholikentagsbesucher entwickelt wurde und auch danach überall eingesetzt werden kann, weiter mit der "Langen Tafel" als Begegnungsort, der Martinsmantel-Aktion und der Wegweiser-Aktion bis hin zum eigenen Info-Stand mit vielfältigen Materialien und der interaktiven Artivive-Ausstellung.

Dort haben internationale Künstler die Besonderheiten der württembergischen Diözese mit ihren wichtigsten Glaubenszeugen, dem weltweit einzigartigen "Rottenburger Modell" mit seiner starken Mitbestimmung durch Laien, den katholischen Schulen und den verschiedenen Pilgerwegen mit moderner Augmented-Reality-Technologie herausgearbeitet – mit den vorhandenen Tablets wie auch dem eigenen Handy können Besucherinnen und Besucher des Standes so auf eine spannende Reise gehen.

Ergänzt wird die Präsentation durch weitere Stände auf dem Stuttgarter Marktplatz und eine Reihe von Veranstaltungen und Diskussionen im Rathaus.         

Hintergrund: Die Interkulturelle Woche

Die bundesweit jährlich stattfindende Interkulturelle Woche (IKW) ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie. Sie findet seit 1975 Ende September statt und wird von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantenorganisationen, Religionsgemeinschaften und Initiativgruppen unterstützt und mitgetragen. In mehr als 500 Städten und Gemeinden gibt es rund 5.000 Veranstaltungen. Der nationale „Tag des Flüchtlings“, dieses Jahr am 1. Oktober, ist Bestandteil der Interkulturellen Woche. Weitere Informationen gibt es unter www.interkulturellewoche.de.

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart werden im neu gegründeten Fachbereich Interkulturelles Sozialmanagement der Einsatz der kirchlichen Einrichtungen vernetzt; der Fachbereich ist Teil der Hauptabteilung Kirche und Gesellschaft im Bischöflichen Ordinariat. Der Fachbereich unterstützt auch finanziell Projekte und Einzelpersonen

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