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Mutig vorausgegangen

Etwa Hundert jugendliche Wallfahrer folgen den Spuren von Bekennerbischof Joannes Baptista Sproll.

Schweinhausen/Biberach

Jugendseelsorger Dominik Kern als Bischof Sproll erzählt in Schweinhausen von dessen Schulweg - Foto: DRS/Markus Waggershauser

In Spielszenen, Texten und Anekdoten - Joannes Baptista Sproll taucht bei der BDKJ-Wallfahrt am Samstag immer wieder auf und konfrontiert die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Stationen seines Lebens. Unterwegs auf dem Schulweg des späteren Rottenburger Bekennerbischofs von Schweinhausen nach Biberach bleibt genug Zeit, um über seine Bedeutung für heute nachzudenken und sich mit Abstand darüber auszutauschen. "Geh mutig voraus. Bring den Stein ins (SP)ROLLen" lautet das Motto.

Während der Landwirt das frisch gemähte Gras abtransportiert, spannen junge Menschen rotweiße Flatterbänder über den Platz. Die Helferinnen und Helfer des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart markieren die coronabedingt getrennten Aufenthaltszonen der einzelnen Wallfahrtsgruppen. Auf der Wiese neben der Schweinhausener Kirche stand bis in die 1980-er Jahre das Haus von Bischof Joannes Baptista Sproll und zwei seiner Schwestern. Hier wohnte er während seiner Heimatbesuche.

Die Mutter-Teresa-Stiftung

Die Mutter-Teresa-Stiftung ist eine rechtsfähige kirchliche Stiftung der Diözese Rottenburg-Stuttgart und wurde 2008 vom damaligen Bischof Dr. Gebhard Fürst gegründet. Ganz im Sinne ihrer Namensgeberin unterstützt sie Projekte zur Stärkung des kirchlich-caritativen Profils sowie zur Bekämpfung von Armut. Derzeit legt sie in ihrer Stiftungsarbeit einen besonderen Fokus auf die Bekämpfung von Einsamkeit und Armut im Alter und fördert daher auch gezielt „Offene Mittagstische“ und „Vesperkirchen“. So bezuschusst die Mutter-Teresa-Stiftung, neben vielen anderen Projekten, das „Café Malte“ für 2026 mit 10.000 Euro.

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