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Nach Banneraktion an der Weingartener Basilika

Klimaaktivisten und Kirchenvertreter sprechen über Bewahrung der Schöpfung.

Weingarten
Auf dem Plakat, das Klimaaktivisten an der Westfassade der Weingartener Basilika entrolltzen, steht: "CDU: unchristlich, unsozial, klimaschädlich."

Am 25. September, dem Tag vor der Bundestagswahl, befestigten Klimaaktivisten ein Banner an der Weingartener Basilika - Foto: David Pichler / Wochenblatt Media

Klimaaktivisten sorgten im September letzten Jahres für Aufsehen, als sie an der Fassade der Weingartener Basilika hochkletterten und ein Banner entrollten. Nun tauschten sie sich mit Vertretern des Dekanats Allgäu-Oberschwaben und des Kirchengemeinderats von St. Martin aus. Beide Seiten unterstrichen, dass die Bewahrung der Schöpfung für sie eine hohe Priorität habe und dass sie weiter im Gespräch bleiben wollen.

In der von der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) moderierten Diskussion erläuterten die Aktivistinnen und Aktivisten die Motivation für ihr Vorgehen, Kirchenvertreter verwiesen andererseits auf die Risiken der Kletteraktion und lehnten die Nutzung der Kirchenfassade als Ort für parteipolitische Botschaften ab. Die Gesprächspartner betonten aber auch das gemeinsame Ziel, Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit zu fördern.

Kirche und Klimaschützer überlegten, wie sie sich auf dem Weg zu diesem Ziel gegenseitig unterstützen könnten. In kirchlichen Bildungsveranstaltungen könnten die Aktivisten ihr Wissen und ihre Erfahrung einbringen. Außerdem könnten sich die Kirchengemeinden im Dekanat Allgäu-Oberschwaben neben dem Klimaschutzkonzept der Diözese Rottenburg-Stuttgart auch mit den zwölf Forderungen der „Christians for Future“ auseinandersetzen. Am Ende lobten beide Seiten den wertschätzenden Austausch.

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