Was hast du in deinem Leben anderen Menschen zu verdanken? Wann mache ich mich klein, damit andere groß sein können? Was klappt nur, wenn sich viele Menschen zusammentun? – diese und acht weitere Fragen stellt eine Ausstellung im Heinrich-Fries-Haus in Heilbronn. Die Besucherinnen und Besucher sollen nicht nur über Zusammenhalt und das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft nachdenken, sondern in verschiedener Form auch Antworten geben.
Um die eigenen Überlegungen anzuregen, werden die Fragen in Textform und als symbolische Darstellungen auf 50 mal 80 Zentimeter großen Tafeln im Foyer präsentiert. Die Idee zur Ausstellung und die visuelle Umsetzung stammt von Elisabeth Ott. Sie hat die Acryl-Bilder gemalt. Der Künstler Albrecht Breunlin hat sie bei der Schrift unterstützt.
Der Ausgangspunkt sei gewesen, dass der Religionsunterricht zur Demokratiebildung beiträgt, wie Ott sagt. Sie ist Schuldekanin und Leiterin des Religionspädagogischen Instituts Heilbronn (RPI). Die Ausstellung richtet sich allerdings nicht nur an Schülerinnen und Schüler, sondern spricht ebenso Erwachsene an. „Es ist sehr spannend, welche Gedanken Erwachsene zu den Fragen haben“, berichtet Ott von den ersten Erfahrungen.