Beim Studientag der Dekane, Stellvertretenden Dekane, Dekanatsreferent:innen und Leiter:innen der Katholischen Verwaltungszentren am 7. Mai beschäftigten sich die rund 100 Teilnehmenden im Rahmen des Entwicklungsprozesses „Kirche der Zukunft“ auf der Liebfrauenhöhe in Rottenburg intensiv mit dem aktuellen Stand der Umschreibung der neuen Kirchengemeinden.
In den vergangenen vier Monaten hatten sich die Kirchengemeinden bei Informationsveranstaltungen auf Dekanats- und Gemeindeebene getroffen, diskutiert und schließlich Vorschläge erarbeitet, mit welchen anderen Kirchengemeinden sie sich zusammenschließen könnten. Dabei wurden sie von der Steuerungsgruppe im Dekanat, bestehend aus dem Dekan, der/dem Dekanatsreferent:in, einer Vertretung aus dem Dekanatsrat, der/dem Rechnungsführer:in und weiteren Vertreter:innen aus dem Dekanat, begleitet und unterstützt.
Hintergrund für die Erarbeitung der Vorschläge ist das Votum des Diözesanrats, bis 2030 aus derzeit 1.020 Kirchengemeinden 50 bis 80 neue Kirchengemeinden zu bilden. Ziel dieser Neustrukturierung ist es, das pastorale Personal und die ehrenamtlich Engagierten von Verwaltungsaufgaben zu entlasten und Kirche an vielen Orten nahe bei den Menschen und ihren Lebenswirklichkeiten zu ermöglichen.