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Neue Leiterin

Nadja Lück leitet ab 1. Mai die Caritas-Region Schwarzwald-Alb-Donau. Sie tritt die Nachfolge von Manuela Mayer an, die nach zehn Jahren geht.

Rottweil

Nadja Lück. Bild: Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Nadja Lück (42) leitet ab 1. Mai 2022 die Caritas-Region Schwarzwald-Alb-Donau. Sie tritt die Nachfolge von Manuela Mayer an, die zehn Jahre lang die Geschicke der Region leitete und sich nun neuen Aufgaben stellt. Die Region Schwarzwald-Alb-Donau ist eine von neun Caritas-Regionen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. „Wir freuen uns sehr, die Regionalleitung mit einer so fachlich vielseitigen, erfahrenen und kompetenten Person besetzen zu können“, so Caritasdirektor Oliver Merkelbach.

Vielfältige Erfahrungen einbringen

Nadja Lück bringt für ihre Aufgaben als Regionalleiterin mit Dienstsitz in Rottweil vielfältige betriebswirtschaftliche und organisatorisch-administrative Erfahrungen mit: Die Diplom-Verwaltungswirtin (FH) war zunächst bei der Europcar Autovermietung GmbH als Innendienstkoordinatorin und später als Station Managerin am Berliner Alexanderplatz mit Leitungsfunktion tätig.

Seit 2013 verantwortete sie als Regionalleiterin für Ostdeutschland eine privatrechtliche Stiftung im Umfeld der Deutschen Bahn AG und begleitete später für die Stiftungsfamilie BSW & EWH die Digitale Transformation und eine digitale Spendenkampagne zugunsten der Flutopfer im Ahrtal. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit war die Beratung von Fachbereichen bei ihren Strategie- und Optimierungsprojekten.  

Gesellschaftliche Aufgaben in der Region stärken

Nadja Lück möchte – anknüpfend an die Arbeit ihrer Vorgängerin – die immer komplexer und vielfältiger werdenden gesellschaftlichen Aufgaben in der Region stärken. „Die gesellschaftlichen Herausforderungen sind derzeit so groß wie nie“, so Lück. „Hier ist die Caritas als sozialpolitische Akteurin und Mitgestalterin gefragt, es gilt Synergien zu knüpfen und gute Bedingungen für alle Menschen zu gestalten.“

Konkret heiße es nun, für die geflüchteten Menschen aus der Ukraine Perspektiven zu erschließen, und dabei andere Geflüchtete und die Menschen in Notlagen nicht aus dem Blick zu verlieren. In der Förderung von interkulturellem Zusammenleben und dem Initiieren und Begleiten sorgender Nachbarschaften aber auch der Ermöglichung von digitaler und gesellschaftlicher Teilhabe sieht sie einen wichtigen Ansatz für diese Aufgaben.

Mayers Engagement gewürdigt

„In den zehn Jahren als Regionalleiterin hat Manuela Mayer die Vernetzung der Caritas mit Kirchen und Kommunen, aber auch mit Personen aus der Zivilgesellschaft vorangebracht und den gegenseitigen Austausch angestoßen“, würdigte Merkelbach Mayers Engagement.

Als studierte Betriebswirtschaftlerin und Sozialpädagogin begleitete Mayer den Digitalisierungsprozess in der Beratung genauso wie die Gründung der Kirchlichen Wohnrauminitiative „TürÖFFNER“. Bei zahlreichen anderen Projekten und Arbeitsfeldern wie der Wohnungslosenhilfe, Nachbarschaftshilfe, Ehrenamt, Kinder- und Jugendarbeit bis hin zu Angeboten für Senioren stand für Mayer die gute Versorgung der Menschen im Mittelpunkt. 

Im  Rahmen einer Festveranstaltung wird Manuela Mayer heute verabschiedet und ihre Nachfolgerin Nadja Lück offiziell als Regionalleiterin eingeführt.

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