Neue Leitung fürs Dekanat
Arkadius Guzy Frisch gewählt: Pfarrer Volker Keith übernimmt das Amt des stellvertretenden Dekans und Pfarrer Manuel Hammer das des Dekans. Foto: DRS/Guzy
Ein neues Duo übernimmt die Verantwortung im Dekanat Heilbronn-Neckarsulm. In einer Wahlversammlung im Gemeindehaus St. Johannes in Neckarsulm wurde Pfarrer Manuel Hammer zum Dekan und Pfarrer Volker Keith zum stellvertretenden Dekan gewählt. Damit übernehmen die beiden die Nachfolge von Pfarrer Roland Rossnagel und Pfarrer Hansjörg Häuptle.
Hammer (Seelsorgeeinheit Heilbronn) und Keith (Seelsorgeeinheit Bad Friedrichshall und Offenau) kandidierten im ersten Wahlgang zunächst beide für das Amt des Dekans. Sie stellten sich dem im Gemeindehaus versammelten Wahlgremium vor. Zu diesem gehörten die stimmberechtigten Mitglieder des Dekanatsrats, Pfarrer, die wahlberechtigten Diakone, Vertreterinnen und Vertreter der weiteren pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seelsorgeeinheiten sowie ein Vertreter der Geistlichen im Ruhestand.
Zwei Wahlgänge entscheiden
„Meine Motivation ist, dass ich erlebt habe, dass wir im Dekanat miteinander gut auf dem Weg sind“, sagte Hammer. Keith erklärte, dass die Kandidatur beider nicht als Konkurrenzsituation zu sehen sei. Er betonte vielmehr das Miteinander und den Teamplayer-Gedanken.
Die Wahlversammlung entschied sich für Hammer: Von den 62 abgegebenen Stimmen bekam er 50, Keith 10. Es gab zwei Enthaltungen. Im anschließenden zweiten Durchgang stand Keith dann als einziger Kandidat für das Amt des stellvertretenden Dekans zur Wahl. Mit 52 Stimmen bei 9 Enthaltungen und einer ungültigen Stimme sprach ihm die Wahlversammlung für die Aufgabe deutlich das Vertrauen aus.
„Ich freue mich, dass wir das Dekanat gut besetzt wissen“, sagte Renate Tholen. Sie ist im Dekanatsrat gewählte Vorsitzende und fungierte als Vorsitzende des Wahlausschusses. Als der für die Region zuständige Gebietsreferent leitete Weihbischof Thomas Maria Renz die Wahl. Die Zeit während der Auszählung der Stimmzettel verkürzte die Gruppe geBRASSel mit Musik.
Ruhestand machte Neubesetzung notwendig
Mit dem Ablegen des Dienstversprechens vor dem Bischof werden die beiden Gewählten im Oktober ihren Dienst antreten. Die öffentliche Amtseinführung im Dekanat ist dann für Anfang November geplant.
Die Wahl einer neuen Dekanatsleitung wurde notwendig, weil Pfarrer Rossnagel Ende Juni in den Ruhestand gegangen ist. Die Amtszeit als gewählter Dekan beträgt regulär sieben Jahre.
Dekanate nehmen als mittlere Ebene zwischen der Diözese und den Kirchengemeinden unterschiedliche Aufgaben wahr. Zu diesen gehören zum Beispiel die Vermittlung und Umsetzung diözesaner Ziele, Konzepte und Projekte, sowie die Förderung und Unterstützung der örtlichen Seelsorge.