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Neue Orgelreihe

Einmal im Monat gibt es im Deutschordensmünster ein kleines Konzert. Die Zuhörerinnen und Zuhörer können dabei etwas lernen.

Heilbronn
Michael Saum an der Orgel im Deutschordensmünster

Michael Saum lässt die Orgel im Deutschordensmünster in Heilbronn erklingen. Foto: DRS/Guzy

Nach dem erfolgreichen Auftakt geht die Musikreihe „Orgel Punkt 6“ im Deutschordensmünster am Sonntag, 10. Oktober, in die zweite Runde. Passend zum Marien- und Rosenkranzmonat Oktober spielt Kantor und Dekanatskirchenmusiker Michael Saum das altfranzösische Orgelwerk „Ave Maris Stella“ von Nicolas de Grigny (1672-1703) sowie eine eigene Orgelimprovisation über ein marianisches Thema. Das etwa 30-minütige Konzert beginnt um 18 Uhr.

Die neue Orgelreihe ist als Ergänzung zu den großen Orgelkonzerten gedacht. Sie findet einmal im Monat immer an einem Sonntagabend ab 18 Uhr statt. Damit haben die Zuhörerinnen und Zuhörer im Anschluss die Gelegenheit, den Abendgottesdienst zu besuchen. Neben Saum sollen auch Gastorganisten die Reihe bestreiten.

Vermittlung von Musikwissen

Zu Beginn der Kurzkonzerte führt Saum das Publikum in das Stück ein und erzählt Wissenswertes über den Komponisten und seine Zeit. „Musikvermittlung ist mir ein wichtiges Anliegen bei der Reihe“, sagt er. So wird er diesmal erklären, was eine Improvisation ist. „Viele wissen nicht, was dabei eigentlich passiert.“

Der Name der Reihe „Orgel Punkt 6“ bezieht sich nicht nur auf die feste Uhrzeit. „Orgelpunkt“ ist ein Begriff aus der Musiktheorie. Dabei handelt es sich um einen einzelnen, lange anhaltenden Ton, in der Regel einen Basston, wie Saum erklärt.

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