In seiner 22-jährigen Geschichte hat der Point schon einige Standortwechsel erlebt. Nun gab es wieder einen Umzug. Der Kontaktladen der Aids- und Drogenseelsorge im Dekanat Schwäbisch Hall hat neue Räume.
Der neue Standort, der vierte im Laufe der Geschichte, liegt weiterhin in der Altstadt von Schwäbisch Hall, in der Gelbinger Gasse 44. Er sei für die Besucher besser, weil er nicht mehr so weit oben am Hang zu finden ist, wie Diakon Harald Sittart erklärte. Bei einer kleinen Einweihungsfeier präsentierte er Gästen und Unterstützern die neuen Räume. Der wichtigste ist der Besucherraum mit einer offenen Küche.
Kaffee, Brötchen und Gesprächsmöglichkeit
Der Point ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Drogenabhängige können dort gebrauchte Spritzen und Nadeln gegen neue tauschen. Außerdem bekommen sie Kaffee und Brötchen. Der Point soll ein zwangloser Treffpunkt sein. Aus dem sechsköpfigen Team der Einrichtung, zu dem Sittart als Hauptamtlicher sowie fünf Ehrenamtliche gehören, sind mindestens zwei Personen während der Öffnungszeiten anzutreffen. Sie stehen für Gespräche bereit.
„Ich freue mich, dass wir die neuen Räume gefunden haben“, sagte Sittart. Er erwähnte, dass das gar nicht so leicht gewesen sei. Denn entweder seien angebotene Räume zu teuer gewesen oder hätten keine zwei getrennten WCs gehabt, was Voraussetzung sei. Der Diakon dankte der GWG Schwäbisch Hall, über die die neuen Räume gefunden wurden. Sittart dankte außerdem den Ehrenamtlichen, die beim Umzug halfen, und allen Unterstützern der Einrichtung wie beispielsweise dem Dekanat.
Der Umzug des Kontaktladens der Aids- und Drogenseelsorge in das Haus in der Gelbinger Gasse war notwendig geworden, weil das Pfarramt St. Georg, wo der Point bisher untergebracht war, ebenfalls in neue Räume gewechselt ist. Sittart hofft, dass der Point nun für längere Zeit an dem neuen Standort bleiben kann.