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Neuer Akademie-Direktor

Johannes Frühbauer tritt die Stelle zum 1. Januar 2026 an und leitet die Akademie der Diözese fortan in Nachfolge von Verena Wodtke-Werner.

Stuttgart
Neue Leitung für die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Prof. Dr. Johannes Frühbauer tritt zum 1. Januar 2026 die Nachfolge von Verena Wodtke-Werner an und wird neuer Leiter der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Bild: Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart bekommt eine neue Leitung. Zum 1. Januar 2026 tritt Prof. Dr. Johannes Frühbauer (München) sein Amt an. Frühbauer ist Nachfolger von Verena Wodtke-Werner, die Anfang des Jahres in den Ruhestand trat. „Mit Prof. Dr. Johannes Frühbauer gewinnt die Akademie einen Direktor, der langjährige wissenschaftliche Kompetenz mit einem guten Gespür für gesellschaftliche Fragen verbindet. In ihrer großen Tradition als Ort des Diskurses wird er die Akademie weiterführen und zugleich die Koordination der Bildungsangebote der Diözese verantworten – als Räume, in denen wir offen denken, den Fragen der Zeit nicht ausweichen und gemeinsam Zukunft gestalten“, erklärte Ordinariatsrätin Karin Schieszl-Rathgeb, Leiterin der Hauptabteilung XI – „Kirche und Gesellschaft“ im Bischöflichen Ordinariat der Diözese.

Mitarbeiter bei der Stiftung Weltethos

Der gebürtige Münchner ist Jahrgang 1967 und war nach dem Studium der katholischen Theologie, Politikwissenschaften und Romanistik in Tübingen und Paris wissenschaftlicher Mitarbeiter von Hans Küng bei der Stiftung Weltethos (1996-2001) und promovierte in Theologischer Ethik bei Dietmar Mieth über die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls (2004). Frühbauer war zudem wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Christliche Sozialethik an der Universität Augsburg. Professurvertretungen führten ihn an die Universitäten Luzern und Augsburg, Lehraufträge an die Universitäten München, Frankfurt, Tübingen und Saarbrücken. Von 2014 bis 2018 leitete der Theologe den Bereich Gesellschaft und Weltethos bei der Stiftung Weltethos in Tübingen, danach wirkte er bis 2021 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Arbeitsbereich Frieden an der Forschungsstelle der evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg. Im Jahr 2022 wurde Frühbauer auf die Professur für Theologie in der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungshochschule in München berufen.

Frühbauer moderiert bei Justitia et Pax

In der Deutschen Kommission Justitia et Pax moderiert Frühbauer seit 2024 den Arbeitsbereich Frieden, im gleichen Jahr wurde er in das Ethikkomitee des Diözesanen Caritasverbandes im Bistum Augsburg berufen. Wissenschaftliche Schwerpunkte sind Gerechtigkeitstheorien, Friedensethik, interreligiöser Dialog, Religion und Politik sowie Weltethos. Zu seinen kirchlichen Aktivitäten gehören seit vielen Jahren die Leitung eines Gospelchores in Eislingen und die Leitung von Wortgottesfeiern in Göppingen. Von 2010 bis 2014 war Frühbauer Kreisrat im Landkreis Göppingen. Frühbauer ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

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