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Ehrung für Künstler, neuer Altar zu Ehren Pater Philipps

Die Künstler Rudolf Kurz und Gerhard Stock sind mit der Pater-Philipp-Medaille geehrt worden. Weiterer Höhepunkt des Gedenktags: eine Altarweihe.

Ellwangen (Jagst)

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Basilika hat die Seelsorgeeinheit Ellwangen an den seligen Pater Philipp Jeningen erinnert. Hauptzelebrant Pfarrer Prof. Dr. van Meegen begrüßte zahlreiche Gläubige, die zum Gedenktag am 8. Februar aus Ellwangen und der Region gekommen waren. Ein besonderes Zeichen lebendiger Gemeinde war die große Zahl an Ministrantinnen und Ministranten, die nicht nur aus der Kirchengemeinde St. Vitus, sondern auch aus umliegenden Gemeinden mitfeierten. Die musikalische Gestaltung übernahm der Stiftschor der Basilika. Dirigat und Orgelspiel lagen in den Händen von Regionalkantor Benedikt Nuding, der den Gottesdienst festlich begleitete. 

„Sich ein Bild machen“ – Licht und Salz sein

In seiner Predigt stellte Pfarrer Prof. Dr. van Meegen den Gedanken „Sich ein Bild machen“ in den Mittelpunkt. Er verwies auf die vielen Darstellungen des Seligen, die in Ellwangen zu finden sind – etwa von Karl Stirner, Sieger Köder, Rudolf Kurz, Gerhard Stock oder Ulrich Brauchle. Diese Bildnisse, so van Meegen, seien mehr als Erinnerung: Sie zeigten, wie Menschen sich mit Pater Philipps Persönlichkeit und Spiritualität auseinandersetzen.

Besonders ging er auf den neuen Philipp-Jeningen-Altar ein, dessen Bildmedaillons in Kreuzform zentrale Elemente des Glaubenslebens des Seligen darstellen. Ausgehend vom Evangelium erinnerte er an den Auftrag Jesu: Christen sollten „Licht der Welt“ und „Salz der Erde“ sein. Entscheidend sei dabei nicht die eigene Leistung, sondern die Ausstrahlung, die aus dem Glauben komme – und die sich im Alltag vor allem in tätiger Liebe zeige.

Pater-Philipp-Medaille verliehen

Ein Höhepunkt des Vormittags war die Verleihung der Pater-Philipp-Medaille. In diesem Jahr wurden die Künstler Rudolf Kurz und Gerhard Stock ausgezeichnet. Der Kirchengemeinderat St. Vitus würdigte damit deren langjähriges Engagement rund um Pater Philipp Jeningen. Beide haben unter anderem Bilder anlässlich der Seligsprechung geschaffen und an der Fertigstellung des Altars in der Michaelskapelle mitgewirkt. Mit der Auszeichnung sollte ihre Arbeit ausdrücklich anerkannt und wertgeschätzt werden.

Weihe des neuen Philipp-Jeningen-Altars

Im Anschluss an den Gottesdienst nahm Pfarrer Prof. Dr. van Meegen die feierliche Weihe des neuen Philipp-Jeningen-Altars im Zugangsbereich zur Liebfrauenkapelle vor. Der Altar ist eine Dauerleihgabe vom Schönenberg und wurde am Ort des ehemaligen Grabes von Pater Philipp Jeningen würdig aufgestellt und gestaltet.

Geistlich vorbereitet von „action spurensuche“

Geistlich vorbereitet wurde der Gedenktag durch die „action spurensuche", die am Grab des seligen Pater Philipp Jeningen ein 24-Stunden-Gebet in der Basilika gestaltete. Die Anbetung begann am Vorabend mit einer feierlichen Vesper um 19 Uhr und endete am Sonntagabend ebenfalls um 19 Uhr. Damit stand der Gedenktag nicht nur im Zeichen der Feier, sondern auch im Zeichen von Gebet und Anbetung. Auch Begegnung und Austausch, zu dem Christine Eberle, gewählte Vorsitzende des Kirchengemeinderats St. Vitus, alle Gäste aus nah und fern in den Saal des Jenigenheims einlud, sind fester Bestandteil des reichhaltigen Programms zum Pater-Philipp-Gedenktag.

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