750 Jahre Ottenbach: „Eine unvorstellbare Zeit" und wechselhaft - „in der großen Weltgeschichte, aber auch im Dorf, mit all den Schwierigkeiten und Herausforderungen wie Kriege, Hungersnot und Pest, aber auch mit Zeiten der Freude und des Aufbruchs", sagte Waldemar Wrobel, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Mittleres Filstal, zu der die Kirchengemeinde St. Sebastian Ottenbach gehört. Eng verwoben und vernetzt sei die Geschichte des Dorfes in der Geschichte der Kirchengemeinde. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die älteste Urkunde, die als Quelle dieses und einiger weiterer 750-Jahr-Ortsjubiläen in der Region dient, ein Verzeichnis des Klosters Konstanz aus dem Jahr 1275 mit den Einkünften seiner Pfarreien ist. Neben den Großereignissen des Dorfes seien es „ganz persönliche Geschichten, die uns mit unserem Dorf und mit unserer Kirchengemeinde verbinden“ - die Taufe, die Trauung, der Abschied von einem verstorbenen Angehörigen. „Heute wollen wir danken, dass Gott die wechselhafte Geschichte unseres Dorfes in den 750 Jahren geprägt hat, durch die Generationen geführt und geleitet hat, in Friedens- und Kriegszeiten“, so Wrobel.