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Für den eigenen Schrein entwendet

Einzelheiten zum Diebstahl der Osterkerze aus dem Rottenburger Dom sind nun bekannt.

Rottenburg

Foto: DRS

Die am vergangenen Sonntag gestohlene Osterkerze aus dem Dom St. Martin in Rottenburg ist am Dienstag wieder aufgetaucht. Dies teilte Dompfarrer Harald Kiebler mit. Wie die Rottenburger Post nun in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, wurde die Kerze bei einer Frau zuhause gefunden. Neben der Osterkerze habe sie auch Kerzen und Kerzenständer aus der evangelischen Kirche entwendet und war beim Verlassen des Gotteshauses beobachtet worden. Der Zeuge hatte, laut Rottenburger Post, daraufhin die Polizei informiert und dort fiel der Verdacht schnell auf die den Beamten bereits bekannte Frau. Diese habe der Polizei dann bereitwillig die Tür geöffnet und mitgeteilt, dass sie die Kerzen für ihre private Gebetsstätte benötigt habe. Die Frau muss sich nun wegen des Diebstahls verantworten.

 

Zum Hintergrund

Die Leitung kirchlicher Bestattungsfeiern durch Pastoral- und Gemeindereferent:innen ist in der Diözese Rottenburg-Stuttgart eine seit langer Zeit bewährte Praxis. Der bisherige gemeinsame Dienst von geweihten Amtsträgern und Laien bei Bestattungen wird durch die Beauftragung Ehrenamtlicher nun noch ergänzt. In ihrer neunmonatigen Qualifizierung beschäftigten sich die Ehrenamtlichen unter anderem mit den Themenbereichen „Trauer“ und „Kommunikation im Todesfall“ und bildeten sich in der Leitung der Liturgie von Begräbnissen fort. Auf ihrem Weg wurden sie vor Ort durch Mentorinnen und Mentoren unterstützt. Eine konkrete Planung für weitere Qualifizierungskurse gibt es derzeit nicht. Weitere Kurse sollen jedoch folgen. 

Die Beauftragten

Folgende Personen wurden für die ehrenamtliche Leitung von Bestattungsfeiern durch Bischof Dr. Klaus Krämer beauftragt: Dorothee Golm aus der Seelsorgeeinheit Schramberg-Lauterbach, Marina Angladagis aus der Gesamtkirchengemeinde Böblingen, Monika Kettenhofen aus der Seelsorgeeinheit Horb, Manfred Brugger aus der Seelsorgeeinheit Spaichingen, Michaela Scheffold-Haid und Sabine Steinbeck aus der Seelsorgeeinheit Ravensburg Süd, Simone Caliandro aus der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart sowie Waltraud Schneider aus der Seelsorgeeinheit Hohenloher Ebene.

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