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Pfarrhaus in Talheim wieder mit Leben gefüllt

Flüchtlinge aus der Ukraine kommen nach Talheim und sind dankbar für ihre neue Unterkunft dort.

Horb
Ukraine-Geflüchtete in Talheim. Bild: Michael Walz

Trotz Sprachbarriere entstehen persönliche Begegnungen auf Augenhöhe. Bild: Michael Walz

In den zurückliegenden Tagen ist das leerstehende Pfarrhaus der Heilig Geist Gemeinde Talheim wieder mit Leben gefüllt worden: Nach zweimonatiger Planung und Vorbereitungszeitsind dort mittlerweile zwei Familien aus der Ukraine eingezogen. Die fünf Erwachsenen und fünf Kinder stammen aus dem Großraum Cherson und Mykolajiw im Süden der Ukraine, berichtet Michael Walz von der Kirchengemeinde in Horb-Talheim. „Über  verschiedene Sammelunterkünfte sind sie nun nach sechsmonatiger Ungewissheit in Talheim angekommen.“

Dankbarkeit sei in den Augen der Menschen sichtbar, berichtet Walz. „Deshalb haben sie auch beim Schneeschippen des Kirchplatzes mit Selbstverständlichkeit mitgeholfen. Endlich sind wieder Ruhe und Privatsphäre in ihren Alltag zurückgekehrt“, sagt er und stellt fest: „Was ist euer Glaube ohne Werke, fragt Jakobus in seinem zweiten Brief. Mitglieder der Gemeinde Heilig Geist unterstützen sie aus dieser Botschaft heraus im Ankommen. So werden Busfahrpläne gemeinsam studiert, Fahrdienste zum ersten Einkauf organisiert, Spielsachen für die Kinder bereitgestellt und so banale Dinge wie die Müllsortierung erklärt.“ Wertvolle und persönliche Begegnungen auf Augenhöhe seien so trotz der Sprachbarriere entstanden. „Die Gemeinde wünscht den Familien in Talheim alles Gute und Gottes Segen“, so Walz.

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