Beim Abschlussmodul im Cursillohaus Oberdischingen stellten die Teilnehmer:innen ihre Projekte aus der Praxisphase vor. Die Kursleitung mit Achim Wicker, Hauptabteilung „Pastorale Konzeption“ des Bischöflichen Ordinariats, und Christoph Schmitt vom Institut für Fort- und Weiterbildung der Diözese zeigte sich begeistert von der Vielfalt und der Qualität der Projekte: vom Pilgern für Familien, über Pilgern für Kirchengemeinderät:innen einer neuen Kirchengemeinde zum Thema „Baustellen“ bis hin zum Radpilgern wurden viele weitere Ideen umgesetzt, heißt es in einer Mitteilung der Kursleitung.
Verantwortung übernehmen
Auch Pilgern für Firmlinge sowie Männer- und Frauenpilgern seien von den neuen Pilgerbegleitungen angeboten worden. Meist gemeinsam mit Paten hatten die Pilgerbegleiter:innen die Konzepte erarbeitet und umgesetzt. „In der Ausbildung haben die Teilnehmenden unter anderem gelernt, in die eigene Rolle zu finden, Verantwortung zu übernehmen, Gruppen auf Pilgerwegen zu führen, Anfangssituationen zu gestalten, schwierige Situationen zu meistern und spirituelle Elemente zu gestalten“, teilt die Kursleitung mit.
Im Trend
Einen ganzen Tag widmeten sich die Pilgerbegleiter:innen bei ihrer Ausbildung zudem dem Thema „Kirchenräume erschließen“. Daneben ging es um Öffentlichkeitsarbeit und um rechtliche sowie organisatorische Fragen. Erstmals wurde der Ausbildungskurs in Präsenz, digital und mit Selbstlernelementen auf der Lernplattform der Diözese angeboten. Um das Zertifikat zu erhalten, absolvierten die Pilgerbegleiter:innen zwischen März und Mai zudem eine Praxisphase mit einem eigenen Pilgerangebot. Dabei machten die Kursteilnehmer:innen wertvolle Erfahrungen und erhielten die Bestätigung, dass Pilgerangebote nicht nur Menschen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg stärken können, sondern im Trend sind und gut angenommen werden, teilt die Kursleitung mit.