Zum Inhalt springen

Bischof diskutiert mit Besucherinnen über Maria 2.0

Zwei Frauengruppen aus der Diözese folgen Einladung ins Bischofshaus zum Gespräch

Rottenburg

Gemeinsam vor dem Bischofshaus treffen sich im Vorfeld ihres Gesprächs zum Thema "Maria 2.0" (von links): Blanka Wagner, Monika Elias, Bettina Eltrop, Bischof Gebhard Fürst, Angelika Domdey, Karoline Becker und Heike Doll. Foto: drs/Gregor Moser

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus dem Diözesanrat ist Veronika Rais-Wehrstein (links neben dem Bischof stehend), stellvertretende Sprecherin des Diözesanrats, zu Besuch bei Bischof Fürst in Rottenburg. Foto: drs/Gregor Moser

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen empfing Bischof Dr. Gebhard Fürst Frauen aus der Diözese, um mit ihnen im Rottenburger Bischofshaus die Anliegen der Protestbewegung Maria 2.0 zu hören und darüber ins Gespräch zu kommen! Ausgehend von einer in Münster organisierten Aktionswoche im Mai hatten sich auch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Frauen dem Aufruf angeschlossen. Maria 2.0 setzt sich unter anderem für den Zugang von Frauen zu allen Ämtern in der Kirche ein.

Anlass des nun erfolgten Besuchs, sei "die Not, die wir an der Basis feststellen", sagte Veronika Rais-Wehrstein, stellvertretende Sprecherin des Diözesanrats, die gemeinsam mit einer 19-köpfigen Diözesanrats-Gruppe zu einem ausführlichen und vertraulichen Gespräch nach Rottenburg gekommen war. Mit Blick auf die Dinge, die in der Diözese bereits in guter Weise geschehen sind, wolle sich die Gruppe mit dem Bischof solidarisch zeigen und mit ihm gemeinsam überlegen, was in Zukunft noch getan werden kann, sagte Rais-Wehrstein. Die Gruppe sei einer Einladung des Bischofs gefolgt. Diese sei bei der jüngsten Diözesanrats-Sitzung ausgesprochen worden, in der sich die Frauen zum Thema Maria 2.0 positioniert hatten, fährt sie fort.

Und es gab noch mehr Gespräche: Schon tags zuvor war so eine sechsköpfige Gruppe mit Frauen aus Hohenheim, Filderstadt, Plochingen, Rottenburg und Ostfildern im Bischofshaus zu Besuch gewesen. Sie hatten im Umfeld der jüngsten Diakon- und Priesterweihe sowie nach der Weihe von Weihbischof Dr. Gerhard Schneider in Stuttgart für die Anliegen von Maria 2.0 demonstriert und waren dabei mit dem Bischof ins Gespräch gekommen. Vor der Domkirche St. Eberhard war so dann auch die Einladung zum Besuch im Bischofshaus erfolgt.     

 

Mehr zum Autor

Aktuelles

aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Blutreitergruppe Meckenbeuren

In Treue zum Weingartener Blutritt

Meckenbeuren

Wie andere in den letzten Jahren feiert die Blutreitergruppe Meckenbeuren 2026 ihre Gründung vor 100 Jahren mit Gottesdienst und Reiterprozession.

DRS / Annika Werner

Landwirt sein, aus Liebe zur Familie und zur Natur

Rottweil

Der Hof der Sauters ist seit 300 Jahren im Familienbesitz. Damit er weiterbestehen kann, führt ihn der 33-jährige Samuel auf mehreren Standbeinen.

Angelika Sönnichsen

Frieden wächst, wo Menschen einander begegnen

Rottenburg

Bischof Dr. Klaus Krämer besucht Friedens-, Bildungs- und Klimaprojekte in Burundi. Die Reise zeigt, wie langjährige Partnerschaft Zukunft schafft.

Christine Eberle

Kunst zum Entdecken und Nachdenken

Ellwangen (Jagst)

Eine Ausstellung mit Werken von Judith Wettemann-Ebert knüpft an die Themen der Landesgartenschau und besonders an die dortige Blumenschau an.

Markus Waggershauser

Im Storchengang durchs kalte Wasser

Jordanbad

Wassertreten im Kneippbecken ist gut für die Gesundheit und erfrischt im Biberacher Jordanbad und anderswo Körper und Seele - nicht nur im Sommer.