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Prälat Brock scheidet als Stiftungsvorstand aus

Der 62-Jährige gehörte 13 Jahre dem Vorstand der Stiftung Liebenau an und zieht sich nun aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Liebenau
Prälat Brock sitzt hinter Wasserglas und Flasche mit einem Papier in der Hand am Schreibtisch.

Prälat Michael H. F. Brock scheidet zum 30. April aus gesundheitlichen Gründen aus dem Vorstand der Stiftung Liebenau aus - Foto: Stiftung Liebenau

Prälat Michael H. F. Brock, der seit 2011 dem Vorstand der Stiftung Liebenau angehört, wird die Stiftung Liebenau aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Er scheidet zum 30. April dieses Jahres offiziell aus dem Amt aus. „Ich habe mir diesen Schritt nicht leicht gemacht und sehr lange mit mir gerungen. Auch wenn es mir gesundheitlich mittlerweile besser geht, bin ich unter Einbeziehung neuerlicher ärztlicher Empfehlungen zu dem Entschluss gekommen, dass meine Kraft einfach nicht mehr ausreicht, um die Verantwortung, die das Amt mit sich bringt, weiterhin so zu tragen, wie ich es die letzten Jahre gemacht habe – mit absoluter Leidenschaft und uneingeschränktem Engagement“ erläutert Prälat Brock seine Beweggründe.

„Mit Michael Brock verlässt uns nicht nur ein überaus wertgeschätzter Vorstandskollege, mit dem wir gemeinsam jahrelang die Geschicke der Stiftung sehr gerne geleitet und verantwortet haben, sondern auch eine Stimme der Menschlichkeit und ein liebgewordener Freund und Mensch. Wir bedauern dies zutiefst. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass im Interesse der Gesundheit von Prälat Brock dies der richtige Weg und eine verantwortungsvolle Entscheidung ist“, drücken Dr. Berthold Broll und Dr. Markus Nachbaur gemeinsam ihr Verständnis aus.

Ein christlicher Brückenbauer

„Wir haben die Entscheidung von Prälat Brock mit Bedauern aber großem Respekt entgegengenommen“, erklärt Dr. Joachim Senn als Aufsichtsratsvorsitzender, stellvertretend für den Aufsichtsrat. Gemeinsam mit seinen beiden Kollegen Broll und Nachbaur sei es ihm dank Weitsicht, Kompromissbereitschaft und ab und an auch einer Portion Hartnäckigkeit gelungen, die Stiftung Liebenau in teilweise sehr herausfordernden Zeiten erfolgreich zu führen. „Im Aufsichtsratsgremium werden wir seine fundierte Meinung, sein fachliches Wissen, seinen feinen Humor und seine offene Art als christlicher Brückenbauer sehr vermissen.“

Nach dem Theologiestudium, der Priesterweihe 1992 durch Bischof Walter Kasper und Vikarsjahren in Kirchheim unter Teck hatte der gebürtige Biberacher zunächst im Bereich Bad Cannstatt gewirkt. 2001 übernahm Brock die Domgemeinde St. Eberhard und leitete das Stadtdekanat Stuttgart, bevor er 2011 in den Vorstand der Stiftung Liebenau berufen wurde. Bis auf Weiteres werden seine beiden Vorstandskollegen Broll und Nachbaur die Stiftung Liebenau führen. Prälat Brock wird beim diesjährigen Sommerfest am 14. Juli in Liebenau offiziell verabschiedet.

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