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Profis in Sachen Hoffnung werden

„Wir hoffen…“ lautete das Motto des Familientags der Schönstatt-Familienbewegung der Diözese im Schönstatt-Zentrum Liebfrauenhöhe.

Rottenburg
Familientag der Schönstatt-Familienbewegung auf der Liebfrauenhöhe

Bischof Dr. Klaus Krämer zelebriert den Festgottesdienst. Bild: Schönstatt-Familienbewegung

Familientag der Schönstatt-Familienbewegung auf der Liebfrauenhöhe

Für die Kinder steht eine Hüpfburg bereit. Bild: Schönstatt-Familienbewegung

Familientag der Schönstatt-Familienbewegung auf der Liebfrauenhöhe

Bischof Dr. Klaus Krämer im Gespräch mit Besucher:innen des Familientags beim gemeinsamen Imbiss. Bild: Schönstatt-Familienbewegung

„Hoffen“ komme dabei vom Wortstamm „Hoppen“, also „Hüpfen“, wie Pater Felix Geyer per Videobotschaft den Anwesenden erklärte. Wenn also Hoffnung Bewegung bringt, und Bewegung ein Zeichen von Hoffnung ist, dann habe die Schönstatt-Familienbewegung allen Grund, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Denn wenn unter 300 Teilnehmenden mehr als 100 Kinder sind, dann brächten sie viel Schwung und viel „Hüpfen“ mit in den Tag, hielt er fest.

Mut, den ersten Schritt zu tun

Auch Bischof Dr. Klaus Krämer, der der Einladung auf die Liebfrauenhöhe gefolgt war und den Festgottesdienst in der Krönungskirche zelebrierte, sagte: „Wir haben allen Grund zu hoffen“. Denn auch wenn der Blick auf die Welt manchmal hoffnungslos mache, gebe Jesus uns Mut, den ersten Schritt zu tun. Im Bund mit Gott führe er uns in die Zukunft, die er für uns erdacht hat. Zum Abschluss des Gottesdienstes überreicht Familie Fränkel-Jungwirth dem Bischof noch einen Türstopper, damit, wie sie sagten, seine Türe den Schönstättern immer offensteht, heißt es in einer Mitteilung der Schönstatt-Familienbewegung.

Imbiss steht an zweiter Stelle

Beim anschließenden Mittagessen auf der Heiligtumswiese war diese „offene Tür“ deutlich zu spüren, als der Bischof mit zahlreichen Familien ins Gespräch kam. Insgesamt stand beim „Open-Air-Imbiss und Begegnung“ der Imbiss nur an zweiter Stelle. Ob beim Wiedersehen oder Kennenlernen: Hier kamen Menschen zusammen, die gerne zusammen sind. Und so waren auch mehrere Aufrufe nötig, um die Erwachsenen für das Familien-Podium in die Aula zu bewegen, während die Kinder längst zum Stationenlauf aufgebrochen waren.

Pilger der Hoffnung

Sr. M. Vernita berichtet zu Beginn des Podiums von ihrer Reise nach Rom, wo gerade das Thema des Heiligen Jahres 2025 einlädt, „Pilger der Hoffnung“ zu sein. Pilgerin der Hoffnung ist Elisabeth Höringer allemal: Sie erzählte von ihrem Hausheiligtum als Quelle der Zuversicht und Hoffnung. Sie erzählte von ihrer Beziehung zu ihrem bereits verstorbenen Mann, die selbst in Zeiten schwerer Krankheit hoffnungsvoll war. Auch Familie Schmucker und Familie Schultheiß ließen die anderen an ihren Schicksalen teilhaben und bestätigen das, was Bischof Klaus Krämer in der Predigt gesagt hatte. Denn im Rückblick konnten beide Familien sehen: In den besonders schwierigen Zeiten, da hat Gott sie getragen. Berührt von den Zeugnissen, tauschten sich die Erwachsenen dann selbst in Murmelgruppen aus. Dabei hat Ehepaar Miller als Moderatoren die Zeit im Blick und so konnte das, was während des Podiums noch nicht „fertiggemurmelt“ wurde, bei der anschließenden Kaffee-Kuchen-Zeit nachgeholt werden.

Die Liebesbündnisfeier am Abend rundete einen Tag voller Begegnung und Bewegung ab. Und mit dem Familiensegen und dem Türstopper im Gepäck reisten alle mit geöffnetem Herzen und voller Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen ab, teilt die Schönstatt-Familienbewegung mit.

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