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Reges Treiben am Stand der Kirchen

Großes Interesse an den Angeboten der Kirchen: Noch bis Sonntag präsentiert sich die Diözese Rottenburg-Stuttgart auf der Tourismusmesse.

Stuttgart

"Das ist Kirche in Bewegung, die die Bedürfnisse der Menschen annimmt und gastfreundlich auf sie zugeht". So hat Achim Wicker, neuer Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Kirche und Tourismus, am Donnerstag beim traditionellen Empfang auf der CMT in Stuttgart den gemeinsamen Auftritt der vier Kirchen erklärt.

Talkrunde im Internationalen Congresszentrum

Im Internationalen Congresszentrums (ICS) der Messe stand ein Vortrag des evangelischen Pfarrers und Motorradseelsorgers Frank Witzel im Zentrum. Im Anschluss stellte dieser seine Positionen in einer Talkrunde zur Debatte, bei der es auch um das Spannungsverhältnis zwischen Motorrad- und Radfahren ging.

Weitere Teilnehmer des Podiums waren Pfarrerin Heike Kuhn, Radwegekirchenbeauftragte der Evangelischen Landeskirche Baden, der motorrad- und radbegeistere Dekan Lukas Glocker aus der Erzdiözese Freiburg sowie Alexander Krause, Pastoralreferent in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und selbst passionierter Motorradfahrer.

Großes Interesse am Angebot der Kirchen

Der Auftritt der vier Kirchen an ihrem gemeinsamen Stand in Halle 6 verläuft sehr erfolgreich: Zur Halbzeit mussten bereits zusätzliche Prospekte und Broschüren nachgeordert werden. Noch bis zum Sonntag präsentieren sich die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Erzdiözese Freiburg und die Evangelischen Landeskirchen in Württemberg und Baden zum dritten Male gemeinsam auf der größten Publikumsmesse für Touristik weltweit. Das Motto dabei: "Kirche auf zwei Rädern - unterwegs mit Gottes Segen".

Abschluss mit einem Gottesdienst im Atrium

Zum Abschluss gibt's am Sonntag um 9.30 Uhr auf der Atriumsbühne im Eingang Ost einen Gottesdienst mit Pfarrer Heiko Bräuning von der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, dem Pianisten Michael Schlierf sowie Bläsern des Evangelischen Jugendwerks in Württemberg.

Weil jeder Mensch für Gott unendlich wichtig und wertvoll sei, habe er es verdient, in Würde zu leben. „Das geht bei den Kindern los“, sagte Krämer in seiner Predigt und verwies auf die Einführung der Kinderrechte durch die Vereinten Nationen vor 35 Jahren. Das diesjährige Sternsingerleitwort „Erhebt eure Stimme“ greife das auf. Neben einem Projekt für gute Ernähung in der kenianischen Turkana-Wüste, wo er in seiner vorigen Aufgabe selbst gewesen sei, nannte der Bischof beipielhaft auch eine Kinderrepublik in Kolumbien. Das vom gewählten Kinderbürgermeister geleitete Dorf bei Bogota sei ein sicherer Ort und fördere die Mitverantwortung.

Mehr als nur Spenden

Bei der größten Aktion von Kindern für Kinder gehe es aber nicht nur um die Spenden für ärmere Länder. Wer sich hier als Klassensprecher:in oder in der Jugendarbeit engagiere und als Sternsinger:in Hoffnung und Segen in die Häuser bringe, unterstrich der Bischof, leiste einen wichtigen Beitrag. „Ihr könnt die Welt verändern und ein Beispiel geben - auch für uns Erwachsene.“ Mit Texten, Fürbitten und Liedern - unterstützt von einem Projektchor - sowie Ministrantendiensten gestalteten die Sternsinger:innen den feierlichen Pontifikalgottesdienst mit, bevor sie mit dem Musikverein an der Spitze zur Mehrzweckhalle zogen.

Eigentlich hatte der BDKJ, der die Sternsingeraktion in der Diözese Rottenburg-Stuttgart verantwortet, für den Jahreswechsel noch gar nicht mit einem neuen Bischof gerechnet. Da die Seelsorgeeinheit Donau-Riß in Oberdischingen sowieso einen Aussendungsgottesdienst feiern wollte, konnte der Jugend-Dachverband diesen regional ausgeweiten, berichtet Carolin Christmann. Die Herausforderung beflügelte Kurt Auberer und sein Team. Neben Willkommensplakaten, Gottesdienst, Mittagessen und Fototerminen organisierten die Oberdischinger auch ganz unterschiedliche Bastel- und Spiel-Workshops - ganz zur Freude der Königinnen und Könige.

Mit dem Oberdischinger Musikverein zogen die Sternsinger:innen zur Mehrzweckhalle. Nach dem Mittagessen nutzten sie die Bastel- und Spiel-Workshops - Fotos: DRS/Waggershauser

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