Zum Inhalt springen

Rumänischen Gemeinde übernimmt Kirche

Die Kirche Auferstehung Christi wurde 1969 für die katholische Diaspora erbaut. Jetzt geht sie an die rumänische Diaspora weiter.

Sindelfingen
Rumänischen Gemeinde übernimmt Kirche

Bei dem Notartermin zur Übergabe der Kirche dabei waren (von links): Philipp Koch, Gesamtkirchenpfleger von Sindelfingen, Bernhard Trunk, Gewählter Vorsitzender des Kirchengemeinderates Dreifaltigkeit, Pfarrer Markus Ziegler, Administrator von Sindelfingen, Pfarrer Stefan Arghir von der rumänisch-orthodoxen Gemeinde, Martin Offner, Gewählter Vorsitzender des Kirchengemeinderates Dreifaltigkeit, und Mihai Condrat, Mitglied des Kirchengemeinderates. Bild: Verwaltungszentrum Böblingen/Sindelfingen

Wie es in einer Mitteilung des Verwaltungszentrums Böblingen/Sindelfingen heißt, war die rumänische Gemeinde seit der Gründung im Jahr 2019 zu Gast in der AC-Kirche Auferstehung Christi am Hans-Thoma-Platz 1 in Sindelfingen. Die Gemeinde hatte durchgehend sonntags Eucharistie in der AC-Kirche multilingual zelebriert. Regelmäßig besuchen Deutsche, Amerikaner sowie Angehörige anderer Nationalitäten die Gottesdienste der rumänischen Gemeinde.

Für den christlich-islamischen Dialog

"Die rumänische Gemeinde hat von Anfang an gute Beziehungen zu den katholischen Gastgebern unterhalten, ist volles Mitglied der ACK-Sindelfingen, setzt sich für den christlich-islamischen Dialog auf der Viehweide ein und engagiert sich auf Stadtteil-, Stadt- und Landkreisebene für die religiösen und Integrationsbedürfnisse der Rumänen im Landkreis Böblingen", heißt es in der Mitteilung weiter.

Zeichen der Dankbarkeit und Verantwortung

Pfarrer Stefan Arghir von der rumänischen Gemeinde wird darin wie folgt zitiert: "Die Kirche zu übernehmen, sehe ich als Zeichen der Dankbarkeit und Verantwortung im christlichen Sinne. Ich freue mich auch in der Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit mit der katholischen Kirchengemeinde." Die katholische Kirchengemeinde Dreifaltigkeit hat sich schon vor längerer Zeit dafür ausgesprochen, die Kirche an die rumänisch-orthodoxe Gemeinde abzugeben.

In Abstimmung mit der rumänisch-orthodoxen Gemeinde kann die Kirchengemeinde Dreifaltigkeit weiterhin Gottesdienste in der Viehweide feiern. Bis Ende des Jahres 2025 werden alle schon geplanten Gottesdienste in der AC-Kirche stattfinden.

Aktuelles

zum Thema

Die guten Geister im Mittelpunkt

Fellbach

Über 700 Mesner:innen aus der ganzen Diözese feiern einen inspirierenden und kurzweiligen Tag in der Schwabenlandhalle in Fellbach.

Gemeinsam stark für die Jugendarbeit

Wernau (Neckar)

Carolin Christmann-Höfle ist erneut Diözesanleiterin von BDKJ und BJA. Sie setzt sich für Kinderschutz, Jugendräume und starke Verbände ein.

Aktuelles

aus der Region

Markus Waggershauser

Friedensglocken verbinden Deutsche und Tschechen

Aichtal

Gegenbesuch von Pilgern aus Grötzingen und Lustnau in Pìst‘ stärkt die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Gemeinden der beiden Länder.

TVB-Maltatal

Micky Maus eine Kirchenmaus?

Stuttgart

Mit großen runden Ohren und einer spitzen Mäuseschnauze ist sie an der Außenfassade einer Kirche im österreichischen Maltatal in Kärnten gemalt.

Aktuelles

aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Angelika Sönnichsen

Frieden wächst, wo Menschen einander begegnen

Rottenburg

Bischof Dr. Klaus Krämer besucht Friedens-, Bildungs- und Klimaprojekte in Burundi. Die Reise zeigt, wie langjährige Partnerschaft Zukunft schafft.

Christine Eberle

Kunst zum Entdecken und Nachdenken

Ellwangen (Jagst)

Eine Ausstellung mit Werken von Judith Wettemann-Ebert knüpft an die Themen der Landesgartenschau und besonders an die dortige Blumenschau an.

Markus Waggershauser

Im Storchengang durchs kalte Wasser

Jordanbad

Wassertreten im Kneippbecken ist gut für die Gesundheit und erfrischt im Biberacher Jordanbad und anderswo Körper und Seele - nicht nur im Sommer.

Constanze Stark

Eine Kirche mit außergewöhnlicher Geschichte

Hechingen

Eine alte Legende erzählt, dass Engel die Wallfahrtskirche über Nacht an ihren heutigen Ort getragen haben. Doch was steckt dahinter?

Gregor Moser

Gut gerüstet dank Theologiestudium

Tübingen

Michael Heisters spricht über die Chancen, die ein Studium der Theologie in der Diözese Rottenburg bietet. Sein Berufswunsch lautet: Pastoralreferent.