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Schönstätter Marienschwestern eröffnen Jubiläumsjahr

Das erste deutsche Säkularinstitut feiert hundertjähriges Bestehen. Auf der Ergenzinger Liebfrauenhöhe bei Rottenburg feiern viele Gäste mit.

Ergenzingen
Schönstätter mit Fahnen aus den verschiedenen Ländern, die zum Süddeutschen Provizialat gehören. Diözese Rottenburg-Stuttgart

Die Schönstätter Marienschwestern sind weltweit tätig. Das wurde am Pfingstmontag auch auf der Ergenzinger Liebfrauenhähe sichtbar. (Foto: DRS / Jochen Wiedemann)

„Besonders dankbar bin ich für die Marienschwestern, die hier in Ergenzingen auf der Liebfrauenhöhe, schon lange aus dem kirchlichen Leben dieser Stadt und unseres Bistums nicht hinwegzudenken sind“, sagte Bischof Dr. Klaus Krämer in seiner Predigt am Pfingstmontag 2026 auf der Liebrauenhöhe in Ergenzingen, sitz des süddeutschen Provinzialats der Schönstätter Marienschwestern. Hunderte von Gästen waren von überall her gekommen, um das Jubiläum mitzufeiern.

Gegründet wurden die Schönstätter Marienschwestern 1926 durch Pater Josef Kentenich in Schönstatt, Vallendar am Rhein. Seither gehen die Mitglieder des ersten deutschen Säkularinstituts den Weg eines gottgeweihten Lebens – ähnlich wie in einem Orden, aber im Lebensrhythmus und mit der Spiritualität der Laien. Sie arbeiten in unterschiedlichen Berufen, tragen je nach dem Schwesternkleid oder Zivilkleidung, leben in allein oder in Gemeinschaften. Weltweit ist das Säkularinstitut Träger von Schulen, Krankenhäusern und Sozialeinrichtungen. Es hat derzeit rund 1.500 Mitglieder, ein Drittel davon in Deutschland. Die Mitglieder kommen aus 42 Nationen und sind in 32 Ländern tätig.

Sitz des Süddeutschen Provinzialats – die Liebfrauenhöhe

Die Arbeit der Schönstätter Marienschwestern prägt auch das Leben in der Diözese Rottenburg-Stuttgart mit. Da sich die Gemeinschaft schon bald nach der Gründung schnell ausbreitete, wurde die Aufteilung in Provinzen notwendig. Die Liebfrauenhöhe in Rottenburg-Ergenzingen wurde Sitz des süddeutschen Provinzialats: Süd- und Mitteldeutschland, Österreich, Rumänien, Ungarn und Asien. Dem 1952 fertiggestellten Schönstatt-Heiligtum („Kapellchen“) folgte schon wenig später Schulgebäude, Ökonomie und Provinzhaus. 1966 wurde die Krönungskirche geweiht. Ein neues Provinzhaus und Tagungshaus kamen in den nächsten Jahrzehnten dazu.  Im Einzugsbereich der Liebfrauenhöhe Rottenburg-Ergenzingen wirken derzeit 184 Schwestern.

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