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Seenotrettung, Friedensarbeit und Nachhaltigkeit

Beim 102. Deutschen Katholikentag in Stuttgart Ende Mai liegt ein Programmschwerpunkt auch auf der weltkirchlichen Arbeit.

Stuttgart

Symbolbild Seenotrettung: picture alliance / ROPI | R4545

Die Diözese Rottenburg-Stuttgart und ihre Hauptabteilung Weltkirche halten Kontakte zu Partnerdiözesen in 80 Ländern weltweit. Inhaltlich geht es dabei beispielsweise um Klimawandel und Klimagerechtigkeit, Flucht, Migration, um die Bereiche "Bildungsarbeit" und Gesundheit sowie um die Hilfe für Notleidende.

Dieses Jahr ist die württembergische Diözese Gastgeberin des 102. Deutschen Katholikentags und angesichts ihres großen weltkirchlichen Engagements liegt es nahe, dass ein Schwerpunkt des umfangreichen Programms zwischen Mittwoch und Sonntag, 25. und 29. Mai, im „Zentrum Weltkirche“ genau in diesem Bereich liegt. 

Seenotrettung: Verbrechen oder Christenpflicht?

Darum, ob die Seenotrettung von Flüchtlingen ein Verbrechen oder eine Christenpflicht ist, geht es beispielsweise bei einem Austausch zwischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, dem Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thorsten Frei und dem Flüchtlingsbeauftragten des katholischen Dekanats in Calw, Georg Hummler, am Katholikentags-Samstag von 11 bis 12.30 Uhr im Stuttgarter Hotel Silber. 

Am Freitag steht dort ab 11 Uhr das im vergangenen Jahr gestartete diözesane Projekt "Friedensglocken für Europa", bei dem es um im Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten im heutigen Tschechien und Polen geraubte Kirchenglocken und die heute damit verbundene kirchliche Friedensarbeit geht, im Zentrum einer eineinhalbstündigen Veranstaltung und ab 16.30 Uhr dann die Vorstellung eines interkulturellen Filmprojekts deutscher und ugandischer Jugendlicher zum Thema "Nachhaltigkeit".

Der Weg des Handys rund um den Globus

Ebenfalls im Hotel Silber informiert am Samstag von 11 bis 18 Uhr eine Ausstellung über die Folgen der Klimakrise in Ländern des Globalen Südens, während bereits am Donnerstag, von 11 bis 18 Uhr im Ausstellungszelt am Karlsplatz, die Präsentation "Dein Smartphone – eine Rohstoffkatastrophe? Der Weg des Handys rund um den Globus" zu sehen ist. 

Und für Besucherinnen und Besucher, die inmitten der großen Programmvielfalt des Katholikentags ganz einfach einmal eine Oase zum Ausruhen, Reden und Genießen suchen, denen bietet ein Weltkirchen-Café auf dem Karlsplatz am Freitag von 10.30 bis 19 Uhr eine passende Anlaufstation.

Programm und Tickets

Weitere Informationen zum Programm des 102. Deutschen Katholikentags bietet eine kostenlose App, die im Google Play Store sowie im App Store von Apple zum Download bereitsteht. Das komplette Programm, inklusive mehrerer Suchoptionen, gibt es zudem online unter: www.katholikentag.de/programm

Eintrittskarten zum Katholikentag gibt es als Dauerkarten oder als Tages- bzw. Abendkarten. Kinder bis elf Jahren können den Katholikentag kostenlos besuchen; alle anderen Besucherinnen und Besucher können Tickets ab 19 Euro (Abendkarte) bis hin zu 108 Euro (Dauerkarte ohne Rabatt) erwerben. Auch dazu finden sich weitere Informationen auf der Homepage des Katholikentags: www.katholikentag.de/anmeldung

Hintergrund

Seit 2003 wird der Katholische Medienpreis jährlich von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten e. V. (GKP) und dem Katholischen Medienverband e. V. (KM.) ausgeschrieben. „Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen“, so heißt es in der Ausschreibung.

Zur Jury unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) gehören: Katja Auer (Teamleiterin der Bayernredaktion der Süddeutschen Zeitung, München), Andrea Groß-Schulte (Chefredakteurin der Liborius Verlagsgruppe, Hamm), Albert Herchenbach (ehemaliger Chefredakteur stadtgottes, Nettetal), Wolfgang Küpper (ehemaliger Redaktionsleiter Bayerischer Rundfunk, Religion und Orientierung, München), Andreas Kuschbert (Chefredakteur Heinrichsblatt, Bamberg), Michaela Pilters (ehemalige Leiterin der ZDF-Redaktion „Kirche und Leben“, Mainz), Dagmar Reim (ehemalige Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg, Berlin) und Katharina Zeckau (Hörfunk Bayerischer Rundfunk, München).

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