Zum Inhalt springen

„Selig, die Frieden stiften“

Am Sonntag ist Weltmissionssonntag. Der Ertrag der Kollekte ist für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt bestimmt.

Bonn

Die größte Solidaritätskollekte weltweit, der Weltmissionssonntag, der an jedem vierten Sonntag im Oktober veranstaltet wird, findet in diesem Jahr am 25. Oktober statt. Der Ertrag der Kollekte ist für die Arbeit der Kirche in den ärmsten Regionen der Welt bestimmt. In Deutschland organisieren die Päpstlichen Missionswerke Missio in Aachen und München die Solidaritätsaktion, die in rund 100 Ländern stattfindet.

Den Blick auf Westafrika lenken

Die deutschen Bischöfe haben dazu einen Aufruf verfasst. Sie schreiben: „‚Selig, die Frieden stiften‘ (Mt 5,9). Diese Seligpreisung Jesu ist das Leitwort zum Monat der Weltmission 2020. Auch in unserer Zeit ist sie hoch aktuell. Wie schwer ist es doch, Frieden zu halten und zu fördern! Die diesjährige Aktion der Missio-Werke lenkt den Blick auf Westafrika. In dieser Region lebten lange Zeit Menschen verschiedener Religionen und Ethnien friedlich zusammen. Gegenwärtig wird sie aber immer mehr zum Schauplatz von Anschlägen und Übergriffen. Mit Sorge nehmen wir wahr, wie dort Konflikte religiös aufgeladen werden, um Menschen gegeneinander aufzubringen und Gewalt anzufachen. Durch die Corona-Pandemie haben sich die Lebensbedingungen der Menschen zusätzlich verschlechtert.“

Friedenstifter sein

Mitten in der von Unfrieden geplagten Welt berufe und befähige Gott Menschen, Friedensstifter zu sein. „Wir bitten Sie: Setzen Sie am Weltmissionssonntag ein Zeichen. Beten Sie für unsere Schwestern und Brüder, die sich aktiv für Frieden und Versöhnung einsetzen! Unterstützen Sie bei der Kollekte am kommenden Sonntag die wichtigen Initiativen von Missio!“

Aktuelles

aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Michael Habres

Skapulierbruderschaft und Kirchenrenovierung

Tannheim

Wie das „Tannheimer Fest“ mit langer Tradition seinen heutigen Ablauf bekam und was es mit der Martinskirche und der Prozession zu tun hat.

Redaktion Kirche im Privatfunk

Seit 100 Jahren für die Gemeinde da

Stuttgart

In der neuen Ausgabe von Alpha & Omega geht es um das Jubiläum der Gemeindereferent:innen. Seit 100 Jahren sind sie für die Menschen vor Ort da.

Götz Kanzleiter

Kirche im Quartier

Mannheim, Universitätsstadt

Die dritte Quartiersafari der Diözese Rottenburg-Stuttgart führte 52 Teilnehmende nach Mannheim. Dabei ging es auch um die Kirche der Zukunft.

Über 250 Besucher sind zu Gast bei „Menschen von hier“

Balingen

Veranstaltungsreihe ermöglicht das Gespräch und den Austausch zu Ängsten, Hoffnungen, Werten und darüber, wo der Glaube Halt im eigenen Leben gibt.

Im Miteinander als Kirche Zukunft gestalten

Schwäbisch Gmünd

Wie bleiben wir lebendige Kirche? Engagierte aus den Dekanaten Göppingen-Geislingen, Heidenheim, Ostalb und Schwäbisch Hall sprachen mit dem Bischof.