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Sie machen den Flughafen menschenfreundlicher

In der aktuellen Folge des Podcasts Kapellengespräche geht es um die Flughafenseelsorge und Messeseelsorge.

Stuttgart

Angelika Witczak mit Flughafenseelsorgerin Mechthild Foldenauer im Terminal 3 des Stuttgarter Flughafens. Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart / Annika Werner

Es ist wieder Sommer, Ferien- und Reisezeit. Das kann hektisch werden, besonders wenn sich das ein oder andere Problem auftut. Da ist die Seelsorge am Flughafen genau der richtige Ansprechpartner. Die Flughafenseelsorgerin Mechthild Foldenauer, ihr evangelischer Kollege und einige Ehrenamtliche helfen weiter bei jeglichen Problemen. „Oft sprechen die Leute über familiäre Probleme“, erzählt sie. Auch, wenn das Flugzeug oder der Bus einen einfach stehen gelassen hat oder man einen Unfall verdauen muss, bekomme man bei Hilfe ihr. Wer einfach nur mal seine Ruhe im lauten Flughafen braucht oder die Zeit für ein Gebet nutzen möchte, kann den Raum der Stille nutzen. Alle sind willkommen und werden mit ihren Sorgen ernst genommen, denn das Credo der Flughafenseelsorge lautet: „Wir wollen den Flughafen so menschenfreundlich wie möglich machen!“

Mechthild Foldenauer ist zudem auch für die Messe zuständig. Auch hier gilt: Wer dem Trubel entfliehen will oder jemanden zum Reden braucht, kann sich an sie wenden.

Mehr zur Flughafen- und Messeseelsorge in dieser Podcastfolge auf Soundcloud, Spotify und in der Audiothek oder als Video auf Youtube.

Der Ort ist diesmal der Raum der Stille von der Stuttgarter Messe.

Sommerpause

Mit dieser Folge geht es in die Sommerpause. Nach den Sommerferien in Baden-Württemberg gibt es mehr über die Kategorialseelsorge wie die Krankenhausseelsorge oder die Militärseelsorge bei der Spezialeinheit KSK in Calw.

2. Staffel: mit dir, für dich, bei dir

Auf Festivals, im Gefängnis, am Flughafen, auf der Straße - überall ist Gott und fast überall gibt es die Kategorialseelsorge (seelsorge an vielen Orten). An den unterschiedlichsten Orten, Zeiten und Situationen sind Seelsorgende mit den Menschen unterwegs, für sie da und stehen ihnen bei. Sie gehen dorthin, wo die Menschen sie brauchen und bleiben nicht bei ihrem Kirch-Standort. Ihre Kirchen und Kapellen sind Bergwerkstollen, Krankenhäuser, Rastplätze und ganz andere Orte.

In der zweiten Staffel der Kapellengespräche „mit dir, für dich, bei dir“ besucht Angelika Witczak diese Seelsorgenden, begleitet sie bei ihrer Arbeit und spricht mit ihnen im Podcast.

Alle zwei Wochen mittwochs morgens kommt eine neue Folge mit einem neuen Erlebnis aus einem anderen Bereich der Kategorial Seelsorge raus.

Von der Kirchensteuer finanziert

Die 13 Betriebsseelsorgenden der Diözese Rottenburg-Stuttgart – zu denen auch die Flughafen- und Messeseelsorge gehören – werden von der Kirchensteuer finanziert. Etwa 1.400.000 Euro gehen jährlich in diese Seelsorge.

Sie gehören zu den über 400 Seelsorgenden der Kategorialseelsorge (Seelsorge an vielen Orten). Als zusätzliches Budget stehen der Kategorialseelsorge etwa 300.000 Euro pro Jahr zur Verfügung. Bei 100 Euro Kirchensteuer wird etwa ein Euro für die Lebensbegleitung für besondere Situationen und Berufe eingesetzt.

Mehr zur Verteilung der Kirchensteuer im Dossier.

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