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Sonderkollekte "leben teilen"

Die deutschen Bischöfe bitten am kommenden Wochenende, 20. und 21. Mai, um eine Sonderkollekte für den Deutschen Katholikentag.

Bonn / Stuttgart

Vom 25. bis 29. Mai 2022 findet in Stuttgart der 102. Deutsche Katholikentag statt. Unter dem Leitwort "leben teilen" treffen sich Katholikinnen und Katholiken, ökumenisch Interessierte anderer christlicher Konfessionen und Religionen, aber auch Nichtglaubende und Suchende, um in Gottesdiensten und thematischen Angeboten dem Leitwort nachzuspüren.
 
Nach wie vor ist eine Anmeldung zum Katholikentag möglich. Dauertickets – wahlweise auch Tagestickets – können direkt online gebucht werden unter www.katholikentag.de/teilnehmen.
 
Die deutschen Bischöfe ermutigen, am Katholikentag teilzunehmen, der nach einer langen Zeit der Pandemie endlich wieder Begegnung ermöglicht. Unter dem Leitwort "leben teilen" finden in Stuttgart zahlreiche Podien, Workshops und andere Begegnungsformate statt. Die Mitfeier der Gottesdienste ist ein wichtiges Moment dieser Begegnung. Die großen Gottesdienste an Christi Himmelfahrt und am Katholikentagssonntag werden zusätzlich in Hörfunk und Fernsehen übertragen.

 

Wie kein anderer hat Jesus gezeigt, was es heißt, das Leben, die Liebe, die Fürsorge mit anderen zu teilen.

 

Wie bei vergangenen Katholikentagen bitten die Bischöfe um eine Sonderkollekte für den Katholikentag in den Gottesdiensten am 21./22. Mai 2022. In ihrem Aufruf betonen die Bischöfe, dass das Leben, gerade als Christinnen und Christen, auf Solidarität angelegt sei, was sich im Motto des Katholikentags zeige: "Teilen – das können nur wir Menschen. Wohin wir auch schauen, erkennen wir, wie lebenswichtig und oft genug lebensnotwendig es sein kann, materielle Dinge oder unsere Zuwendung, unsere Zeit oder unser Wissen mit andern zu teilen. Dieses Leben-Teilen hat uns Jesus vorgemacht. Wie kein anderer hat er gezeigt, was es heißt, das Leben, die Liebe, die Fürsorge mit anderen zu teilen", heißt es in dem Aufruf.

Der Katholikentag: Ausdruck der Vitalität des kirchlichen Lebens

Die Bischöfe sind zuversichtlich, dass der Katholikentag trotz aller Krisen in Kirche und Gesellschaft Ausdruck der Vitalität des kirchlichen Lebens sein wird: "Nachdenklich und fröhlich, fromm und politisch zugleich. Katholikentage sind wichtige Orte der Begegnung über die Grenzen von Pfarreien und Bistümern hinaus. Sie bieten Gelegenheit zum Austausch mit anderen gesellschaftlichen Akteuren aus Politik und Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur. Sie fördern den ökumenischen Dialog und den Austausch mit anderen Religionsgemeinschaften", so die Bischöfe.

Sie fügen hinzu: "Katholikentage sind eine Chance, ein Stück des eigenen Lebens mit anderen zu teilen: in Gottesdiensten, in Diskussionen und Gesprächskreisen, bei großen Versammlungen und im persönlichen Gespräch. Die Themen, die uns in unserer Kirche derzeit bewegen, kommen dabei ebenso zur Sprache wie die großen Herausforderungen, vor denen wir als Gesellschaft und als internationale Gemeinschaft stehen."

Angesichts der Bedeutung des Katholikentags rufen die Bischöfe zur aktiven Unterstützung auf: "Der Katholikentag ist ein sichtbarer Ausdruck der Verantwortung aller Katholikinnen und Katholiken für Kirche und Gesellschaft. Durch Ihr Gebet und Ihre Spende helfen Sie, dass der Katholikentag ein Zeugnis für unseren Glauben werden kann."

Hintergrund

Seit 2003 wird der Katholische Medienpreis jährlich von der Deutschen Bischofskonferenz zusammen mit der Gesellschaft Katholischer Publizisten e. V. (GKP) und dem Katholischen Medienverband e. V. (KM.) ausgeschrieben. „Ausgezeichnet werden Beiträge, die die Orientierung an christlichen Werten sowie das Verständnis für Menschen und gesellschaftliche Zusammenhänge fördern, das humanitäre und soziale Verantwortungsbewusstsein stärken und zum Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften, Religionen, Kulturen und Einzelpersonen beitragen“, so heißt es in der Ausschreibung.

Zur Jury unter dem Vorsitz von Bischof Dr. Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) gehören: Katja Auer (Teamleiterin der Bayernredaktion der Süddeutschen Zeitung, München), Andrea Groß-Schulte (Chefredakteurin der Liborius Verlagsgruppe, Hamm), Albert Herchenbach (ehemaliger Chefredakteur stadtgottes, Nettetal), Wolfgang Küpper (ehemaliger Redaktionsleiter Bayerischer Rundfunk, Religion und Orientierung, München), Andreas Kuschbert (Chefredakteur Heinrichsblatt, Bamberg), Michaela Pilters (ehemalige Leiterin der ZDF-Redaktion „Kirche und Leben“, Mainz), Dagmar Reim (ehemalige Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg, Berlin) und Katharina Zeckau (Hörfunk Bayerischer Rundfunk, München).

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