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Song Contest begeistert mit kreativer Vielfalt

Live-Event zum Finale von Credo·Collab am 25. April in der Popakademie Mannheim. Der Wettbewerb befindet sich aktuell in der entscheidenden Phase.

 

Rottenburg am Neckar
Das Team hinter Credo·Collab fiebert der Entscheidung zum Song Contest entgegen (von links): Jan Eisele, Tobias Aldinger und Sebastian Heeß.

Das Team hinter Credo·Collab fiebert der Entscheidung zum Song Contest entgegen (von links): Jan Eisele, Tobias Aldinger und Sebastian Heeß. Bild: Joscha Reuther

Künstler wie Diana Ezerex aus Berlin sind auch Teil des Album-Projekts. Bild: Micha Roth

Künstler wie Diana Ezerex aus Berlin sind auch Teil des Album-Projekts. Bild: Micha Roth

Mit mehr als 50 Einsendungen aus ganz Deutschland ist der Song Contest des innovativen kirchlichen Projekts Credo·Collab für die Initiatoren schon ein großer Erfolg. Zahlreiche junge Erwachsene im Alter von 18 bis 35 Jahren haben vielfältig demonstriert, wie sich tiefgehende Glaubens- und Lebensthemen popmusikalisch ausdrücken lassen: „Wir freuen uns über die große Resonanz und musikalische Bandbreite von jungen Musikschaffenden zu unserem popmusikalischen Glaubensprojekt“, betonen die Projektverantwortlichen Tobias Aldinger und Jan Eisele aus der Erzdiözese Freiburg.

Die Sehnsucht nach zeitgemäßer Popmusik in kirchlichen Räumen scheint die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Freiburg über Stuttgart bis nach Hamburg und Chemnitz gleichermaßen umzutreiben. „Es ist unser Anspruch jungen Erwachsenen genau diese Plattform zu bieten, ihre Hoffnungen, Ängste, Glauben und ihre Herausforderungen musikalisch auszudrücken und damit gehört und wertgeschätzt zu werden“, verdeutlicht Sebastian Heeß, der als Bildungsreferent für Popularmusik aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart das Projekt begleitet.

Die finale Auswahl

Der Wettbewerb befindet sich aktuell in der entscheidenden Phase: Die Jury steht vor keiner einfachen Aufgabe, fünf Erstplatzierungen und zehn Zweitplazierungen zu küren. Jurymitglied Georg Austen freut sich als Generalsekretär des Bonifatiuswerks auf diese Aufgabe: „Zu unserer Freude haben wir viele gute Bewerbungen von Musikerinnen und Musikern erhalten, die auf intensive und frische Art die Inhalte unseres Glaubens in kreativer Weise in die heutige Zeit übersetzen. Die finale Auswahl der einzelnen Platzierungen wird uns vermutlich nicht leichtfallen.“

In der Jury sitzen außerdem Michael Herberger, Präsident und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg, die Singer-Songwriterin Bernarda Brunović, die Theologin und Influencerin Lisa Quarch, sowie Musikwissenschaftler und Kirchenmusik-Experte Janik Hollaender. Sie vereinen damit Musikszene, Theologie und kirchliche Praxis auf besondere Weise. Das Bonifatiuswerk stellt zusammen mit der Erzdiözese Freiburg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart für Preisgelder und für Produktionskosten der bestplatzierten Songs insgesamt 18.000 Euro zur Verfügung.

Was am 25. April ansteht

Das große Live-Event zum Finale des Contests findet am 25. April in der Popakademie Baden-Württemberg (Mannheim) ab 19 Uhr statt, einem der renommiertesten Hotspots der deutschen Kreativszene. Außerdem stehen an diesem Abend weitere beteiligte Musiker und Musikerinnen von Credo·Collab auf der Bühne, die gleichzeitig noch für ein Songwriting-Camp zusammenkommen, bei dem weitere Songs für das geplante Album zum Glaubensbekenntnis entstehen: Diana Ezerex, Jonny vom Dahl, Jonnes, Heike Ostertag und Julian Maier-Hauff. Darüber hinaus erwartet die interessierten Besucherinnen und Besucher Poetry-Beiträge von Jasmin Brückner und Marco Michalzik sowie inspirierende Scene-Slams zum christlichen Glaubensbekenntnis.

Über das Projekt

Credo·Collab ist ein musikalisches Experiment: Was passiert, wenn ein 1700 Jahre altes Glaubensbekenntnis auf die Fragen unserer Generation trifft – und von Popmusikerinnen und Popmusikern neu interpretiert wird? Neben dem Song Contest umfasst das Projekt ein Songwriting-Camp, eine Albumproduktion sowie eine Reihe von Konzerten und Workshops Hinzu kommt ein großes Album-Release-Konzert im Frühjahr nächsten Jahres. Weitere Informationen zum Projekt finden sich onlinesowie auf Instagram.

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