Zum Inhalt springen

Stationenweg: Worauf bauen wir?

Zum Weltgebetstag am 5. März wartet ein aufwendig gestalteter Stationenweg in Remseck auf Besucherinnen und Besucher.

Remseck am Neckar
Stationenweg: Worauf bauen wir?

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltge-betstags. Bild: Dekanat Ludwigsburg

Die Stationen setzen sich thematisch mit der Frage des diesjährigen Weltgebetstages auseinander: „Worauf bauen wir?“. Die Idee dazu ist eine ökumenische. Den Stationenweg ausgearbeitet und gestaltet umgesetzt hat ein engagiertes Team Ehrenamtlicher des Familienkreises der katholischen Kirche Remseck in Zusammenarbeit mit der Gemeindereferentin Irmgard Schmitt. Ziel ist es, die Gedanken des Weltgebetstages auch Familien und anderen Interessierten näher zu bringen (unter Corona-Bedingungen). Das Team hat Material zum Mitnehmen zusammengestellt. An den Startpunkten wartet diese Kreativtüte auf die Teilnehmer. Der Inhalt lädt ein, sich zu informieren und etwas zu gestalten, rund um Klimaschutz, persönlichem Glücksempfinden und weltumspannendem Gebet. So ausgerüstet kann man sich auf den Stationenweg machen. Dieser ist je nach Ausgangspunkt unterschiedlich lang. Er umfasst jeweils sieben bis acht Plakate, die in allen Gemeinden von Remseck und Poppenweiler verteilt und betreut werden. Dabei verweist Irmgard Schmitt auf die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Teilweise durfte plakatiert werden wo sonst keine Anbringung erlaubt ist. Interessierte können den Stationenweg vom 1.3. bis zum 13.3.2021 begehen.

Zudem hat ein ökumenisches Team rund 1.500 Briefe zusammengestellt, die über ein breites Netzwerk an Freiwilligen persönlich an die Haushalte der Gemeinden verteilt werden. Beide Projekte werden in ökumenischer Verbundenheit auch mit der methodistischen Kirche getragen und gestaltet.

Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich christliche Frauen in der Bewegung des Weltgebetstags. Gemeinsam beten und handeln sie dafür, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. Ein Gebet wandert über 24 Stunden lang um den Erdball und verbindet Frauen und Männer in mehr als 150 Ländern der Welt miteinander. Dieses Jahr haben den Gottesdiensttext dazu Frauen aus dem Pazifikstaat Vanuatu verfasst. Ziel des Stationenweges ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen und die Menschen in Vanuatu zu unterstützen.

Mehr zur Autorin

Aktuelles

zum Thema

Anja Zeller

Ein Euro pro Katholik:in

Ludwigsburg (Württemberg)

Kirchengemeinden im Dekanat Ludwigsburg spenden gemeinsam 46.737,72 Euro. Spendenübergabe an die Kinderstiftung Springinsfeld.

Arkadius Guzy

Spiritueller Feingeist mitten in der Stadt

Heilbronn

Pfarrer Roland Rossnagel, Dekan des Dekanats Heilbronn-Neckarsulm, verabschiedet sich am kommenden Sonntag in den Ruhestand.

Aktuelles

aus der Region

Markus Waggershauser

Friedensglocken verbinden Deutsche und Tschechen

Aichtal

Gegenbesuch von Pilgern aus Grötzingen und Lustnau in Pìst‘ stärkt die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Gemeinden der beiden Länder.

TVB-Maltatal

Micky Maus eine Kirchenmaus?

Stuttgart

Mit großen runden Ohren und einer spitzen Mäuseschnauze ist sie an der Außenfassade einer Kirche im österreichischen Maltatal in Kärnten gemalt.

Aktuelles

aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Lothar Schubert neu im Vorstand der Bischof-Moser-Stiftung

Rottenburg

Lothar Schubert gehört seit dem Sommer dem Vorstand der Bischof-Moser-Stiftung an. Diese fördert die pastoralen Dienste innerhalb der Diözese.

Franziska Deubel

Diese Orgel schwebt von A nach B

Wer am Tag des Offenen Denkmals am 13. September etwas Besonderes sehen möchte, für den kommt vielleicht die schwebende Orgel in Alpirsbach in Frage.

Bild: picture alliance SZ Photo Alessandra Schellnegger

Christliche Kirchen gratulieren zum jüdischen Neujahrsfest

Rottenburg am Neckar

Bischöfe und Bischöfin aus Baden-Württemberg übermitteln ihre gemeinsamen Glück- und Segenswünsche und äußern ihre Hoffnung auf Frieden und Freiheit.

Christian Turrey

War der 11. September vorhergesagt?

Ein New Yorker Künstler gestaltet in den 90er Jahren einstürzende Brücken und fallende Twin Towers aus Stein. Eine Prophezeiung für den Anschlag 2001?

Matthias Zahner

Beeindruckende Wegmarken des Glaubens

Rottenburg am Neckar

Der emeritierte Bischof Dr. Fürst und Weihbischof Dr. Schneider segnen den nun vollständig restaurierten Prozessionsweg im Weggental in Rottenburg.