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Christliche Wegzeichen

Stiftungspreis fördert Initiativen zum Erhalt christlicher Glaubenszeichen und lobt Sonderpreis für engagierte Jugendliche aus.

Rottenburg

Foto: DRS

Für herausragende Aktivitäten zum Erhalt, zur Neuerrichtung oder zur Dokumentation von christlichen Wegzeichen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart lobt die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen den Stiftungspreis 2020 aus. Dieser ist mit 5000 Euro dotiert, wobei eine Aufteilung auf mehrere Preisträger möglich ist. Zudem wird ein Sonderpreis für den Einsatz Jugendlicher ausgelobt. Bewerbungsschluss ist am Samstag, 31. Oktober 2020.

Dominik Wolter, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, erläutert die Rahmenbedingungen für die Teilnahme: Preiswürdig seien zum Beispiel Aktivitäten zur Sicherung und zum Erhalt eines religiösen Kleindenkmals, die Dokumentation religiöser Kleindenkmale vor Ort oder in der Region, die Befragung von Besitzern religiöser Kleindenkmale über deren Geschichte und die Motivation der Erbauer, Film- und Tondokumente zum Thema sowie die Neuerrichtung eines religiösen Kleindenkmals. Der Einsatz von Jugendlichen für die religiösen Wegzeichen werde mit einem Sonderpreis belohnt. Die Jugendlichen seien aufgerufen, sich mit den Wegzeichen in ihrem Ort auseinanderzusetzen oder sich Gedanken über die Errichtung eines neuen Glaubenszeichens zu machen.

„Um den Preis können sich Einzelpersonen, Gruppen oder Vereine bewerben, nicht aber kirchliche oder politische Gemeinden beziehungsweise behördliche Einrichtungen“, sagt Wolter. Das für den Preis vorgeschlagene Projekt müsse zum Zeitpunkt der Antragsstellung abgeschlossen sein. Über die Vergabe der Preise entscheide eine Jury.

Zum Hintergrund

Die Stiftung Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen wurde am 1. Oktober 2006 von Bischof Dr. Gebhard Fürst gegründet. Zum Ende des Jahres 2019 verfügte sie über ein Stiftungskapital in Höhe von rund 935.000 Euro. Bis 2019 wurden rund 145.000 Euro für Projekte genehmigt. Zu den herausragenden Förderprojekten gehören etwa der Friedensweg Untermarchtal oder der Bruder-Klaus-Visionenweg beim Kloster Heiligkreuztal. Der Stiftungszweck besteht in der Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere der Wertschätzung der religiösen Kleindenkmale, Stätten des Gebets und von Kunstwerken zur religiösen Erbauung; sowie darin, zu deren Schutz und Erhaltung beizutragen. Die Förderrichtlinien sowie Antragsformulare gibt es im Internet.

Kontakt

Bewerbungen sowie Rückfragen werden erbeten an: Stiftung „Wegzeichen-Lebenszeichen-Glaubenszeichen“, Geschäftsführender Vorstand Dominik Wolter, Bischöfliches Ordinariat, Postfach 9, 72101 Rottenburg a.N., Telefon 07472/169566; E-Mail: wegzeichen@bo.drs.de

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