Zum Inhalt springen

SWR: Neuer Leiter der Katholischen Rundfunkarbeit

Thomas Steiger ist neuer Senderbeauftragter der Katholischen Kirche am SWR. Er löst Dr. Peter Kottlorz ab, der in den Ruhestand geht.

Stuttgart
Thomas Steiger (links) ist neuer Senderbeauftragter der Katholischen Kirche am SWR. Er löst Dr. Peter Kottlorz (rechts) ab, der in den Ruhestand geht.

Thomas Steiger (links) ist neuer Senderbeauftragter der Katholischen Kirche am SWR. Er löst Dr. Peter Kottlorz (rechts) ab, der in den Ruhestand geht. Bildnachweis: Katholische Rundfunkarbeit am SWR (1) / Philip Kottlorz (1). Montage: DRS / Patricia Mello Borja

Pfarrer Thomas Steiger (57) ist neuer Senderbeauftragter und Leiter der Katholischen Rundfunkarbeit am Südwestrundfunk (SWR). Zum 1. Dezember übernahm er die Gesamtverantwortung für alle religiösen Beiträge der Katholischen Kirche im Programm des SWR Hörfunks und Fernsehens. Er löst in dieser Funktion Dr. Peter Kottlorz (64) ab, der in den Ruhestand wechselt.

Steiger arbeitet im Auftrag von sechs Diözesen

Steiger stammt aus Ludwigsburg und war seit 2013 Hörfunkpfarrer und Beauftragter der Diözese Rottenburg-Stuttgart für die Katholische Rundfunkarbeit am SWR. Nach seinem Theologiestudium in Tübingen und Wien war er 14 Jahre Pfarrer in Tübingen sowie mehrere Jahre Dekan des Dekanats Rottenburg. Von 2013 bis 2021 war er außerdem Diözesanpräses des Cäcilienverbandes und damit Geistlicher Leiter der Kirchenmusik in der Diözese. Wie bereits bisher, wird Thomas Steiger auch als neuer Senderbeauftragter mit einem Teilauftrag in einer Reutlinger Pfarrei tätig sein und als Religionslehrer am Tübinger Uhlandgymnasium unterrichten.

Zu hören ist Thomas Steiger unter anderem in den SWR4-„Abendgedanken“, dem Format „3vor8“ in SWR1 sowie dem „Lied zum Sonntag“ in SWR2. Zu Beginn der Pandemie stand Steiger für das SWR-Fernsehen auch vor der Kamera und feierte mehrfach sogenannte „Wohnzimmer“-Gottesdienste aus der Tübinger Kirche St. Michael. Als Senderbeauftragter arbeitet Pfarrer Steiger künftig im Auftrag der sechs Diözesen, die im Sendegebiet des Südwestrundfunks liegen: Rottenburg-Stuttgart, Freiburg, Trier, Mainz, Speyer und Limburg.

Kottlorz leitete die katholische Rundfunkarbeit seit ihrer Gründung

Mit Peter Kottlorz geht der erste Senderbeauftragte der Katholischen Kirche am Südwestrundfunk in den Ruhestand: Er leitete die Katholische Rundfunkarbeit am SWR seit dessen Gründung 1998. Zuvor war er Senderbeauftragter am Süddeutschen Rundfunk, der mit dem Südwestfunk zum Südwestrundfunk fusionierte.

Damit war Kottlorz 31 Jahre Rundfunkbeauftragter. In dieser Zeit hat der promovierte Theologe etwa 3.000 eigene Radiobeiträge selbst geschrieben und gesprochen. Rund 100 Fernsehsendungen hat Kottlorz mit produziert, darunter auch die 13-teilige Fernsehserie „2000 Jahre Christentum“ zum Millenniumswechsel (ARD), die bis heute im Religionsunterricht und in der Bildungsarbeit eingesetzt wird. Neben den Produktionen hat Kottlorz etwa 100 Autorinnen und Autoren für die katholischen Sendungen im SWR ausgewählt, mit ausgebildet und redaktionell betreut.

Gesamtverantwortung für alle religiösen Beiträge der katholischen Kirche

Der Senderbeauftragte der Katholischen Kirche am SWR hat die Gesamtverantwortung für alle religiösen Beiträge der Katholischen Kirche im Programm des SWR Hörfunks und Fernsehens. Dazu zählen beispielsweise die täglichen Radiosendungen, wie die „Anstöße“ in SWR1 oder die „Gedanken“ in SWR3, sowie Gottesdienstübertragungen oder „Das Wort zum Sonntag“ im Fernsehen.

Zur Rundfunkarbeit der Kirchen gehören darüber hinaus über 100 Frauen und Männer, die als nebenberufliche Autorinnen und Autoren sowohl für die evangelische wie auch für die katholische Kirche religiöse Beiträge in den Hörfunkprogrammen des SWR sprechen. Damit werden in den beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz derzeit rund 13 Millionen Hörerinnen und Hörer pro Woche erreicht.

Mehr zum Autor

Aktuelles

zum Thema

Wikimedia CC0/ Armin Appel

Kloster Obermarchtal erhält Förderung für historische Dachstuhlsanierung

Obermarchtal

Das Land Baden-Württemberg unterstützt die denkmalgerechte Sanierung des historischen Dachstuhls im Kloster Obermarchtal.

Lea-Theresa Berg

Im Dialog über die Kirche der Zukunft

Rottenburg am Neckar

Rund 1000 Mitarbeitende kommen zu einer Veranstaltungsreihe und nehmen an Workshops, Gesprächsrunden und Gottesdiensten teil.

Aktuelles

aus der Region

Diözese Rottenburg-Stuttgart

Kirchen suchen gemeinsame Lösungen mit Kommunen

Stuttgart

Acht Regionentreffen laden zum Austausch über die Zukunft kirchlicher Gebäude in Württemberg. Bischof und Landesbischof beziehen in Video Position.

Kirche im Wandel – Zukunft mitgestalten

Stuttgart

Die Diözesanräte Johannes Bergold und Wolfgang Ernst sprechen darüber, wie kirchliches Leben auch unter veränderten Bedingungen lebendig bleiben kann.

Aktuelles

aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Arkadius Guzy

Chor aus Malaysia zeigt Glaubenstradition

Heilbronn

Im Rahmen einer langjährigen ökumenischen Direktpartnerschaft besucht ein Ensemble von der Insel Borneo die Stadt Heilbronn und die Umgebung.

Stiftung Liebenau

Austausch über soziale Arbeit, Pflege und Hospiz

Liebenau

Bischof Dr. Klaus Krämer besucht die Stiftung Liebenau in Meckenbeuren und deren Einrichtungen im Franziskuszentrum in Friedrichshafen am Bodensee.

Sibylle Schwenk

Starkes Miteinander durch Wertschätzung und Respekt

Ellwangen (Jagst)

Mit weißen Rosen und Kerzen erwiesen Gläubige aus Kirchengemeinden rund um Ellwangen bei der Dekanatswallfahrt dem seligen Pater Philipp die Ehre.

Tellux-Gruppe

„Heimsuchung“: Tellux produziert preisgekrönten Film mit

Rottenburg

Literaturverfilmung von Volker Schlöndorff mit Lars Eidinger und Martina Gedeck: Die Diözese Rottenburg-Stuttgart ist an der Tellux-Gruppe beteiligt.

Matthias Zahner

„Ich werde geliebt, wie ich bin"

Horb am Neckar

Diplompsychologe Fred-Jürgen Werr spricht im Interview darüber, warum Selbstliebe oft so schwerfällt und erklärt, was der Glaube damit zu tun hat.