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Tagung soll interreligiöses Gespräch fördern

Referenten beleuchten Beziehung der Orthodoxie zu unierten Kirchen / Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart lädt ein

Stuttgart

Mit einer großen, internationalen Tagung möchte die Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart das Gespräch zwischen den Orthodoxen und den katholischen Ostkirchen, den sogenannten unierten Kirchen, befördern. Die Schirmherrschaft der Tagung übernehmen der Päpstliche Rat zur Förderung der Einheit der Christen und die Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland. 
Unter dem Titel „Gestohlene Kirchen oder Brücken zur Orthodoxie?“ kommen von Freitag bis Sonntag, 19. bis 21. Juli, Vertreter dieser Kirchen sowie Theologen aus der ganzen Welt ins Tagungszentrum der Diözese nach Hohenheim, um nach Wegen zu suchen, den Dialog voranzubringen. Dabei sollen 50 Referentinnen und Referenten zu Wort kommen. Zu den namhaftesten zählen Prof. Petros Vassiliadis (Griechenland), Prof. Peter de Mey (Belgien), Dr. Andrey Shishkov (Russland), Dr. Antoine Arjakovsky (Frankreich) und Prof. Peter Phan (USA). Für Interessierte besteht die Möglichkeit, am Samstag und Sonntag, jeweils ab 19 Uhr, Vorträge der Keynote-Sprecher in englischer Sprache zu hören. 
Die unierten Ostkirchen feiern ihre Gottesdienste nach dem östlichen Ritus, erkennen aber den Papst als Bischof von Rom an und gehören zur Gemeinschaft der römisch-katholischen Kirche. In der Geschichte haben die Unierten und die Orthodoxen Kirchen eine komplexe und zuweilen angespannte Beziehung durchlebt – nicht nur theologisch, sondern auch politisch. Dr. Vladimir Latinovic, der für die Tagung als Projektleiter zuständig ist, nennt die Ukraine als bestes Beispiel hierfür.  


Kontakt: 
Für Interviewanfragen und alle weiteren Informationen steht Projektleiter Dr. Vladimir Latinovic zur Verfügung. Kontakt via E-Mail an: Latinovic(at)akademie-rs.de

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