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Unverzichtbar!

Appell an die Landesregierung: Zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember setzen sich die kirchlichen Wohlfahrtsverbände für mehr Unterstützung ein.

Stuttgart

Zum Internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember setzen sich die kirchlichen Wohlfahrtsverbände in Baden-Württemberg für mehr Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements ein. Caritas und Diakonie betonen, die Leistungen Ehrenamtlicher seien unverzichtbar.

Das gelte insbesondere im sozialen Bereich. Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände rufen deshalb das Land Baden-Württemberg auf, das Ehrenamt besser und vor allem dauerhaft zu fördern. Die bisherige Projektförderung des Landes sei zwar ein guter Anfang. Die Förderung müsse aber kontinuierlich und verlässlich sein.

Wichtig für die Demokratie

Ehrenamtliches Engagement sei wichtig – für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie insgesamt. Es müsse daher alles dafür getan werden, dass das Ehrenamt an sich attraktiv bleibe. So sollten Ehrenamtliche gut auf ihren Einsatz vorbereitet und von Hauptamtlichen professionell begleitet werden. Dazu müssten caritative Einrichtungen finanziell in die Lage versetzt werden. Keinesfalls dürften Ehrenamtliche als billige Arbeitskräfte missbraucht werden.

Ehrenamtliche engagierten sich aus der Motivation heraus, Gutes für andere Menschen zu tun. Die beste Anerkennung dafür sei, die Bedingungen ihrer Arbeit zu verbessern. Dafür setzten sich Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg ein.

Warme Worte reichen nicht

Es sei gerade jetzt an der Zeit, dem Ehrenamt mehr Aufmerksamkeit zuteilwerden zu lassen. Die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine hätten viele der Engagierten an den Rand ihrer Möglichkeiten gebracht. Entsprechende Überlastungsanzeigen kämen aus den Einrichtungen der Jugend- und Altenhilfe, der Behindertenhilfe, den Kitas und Bahnhofsmissionen.

Umso wichtiger sei es, jetzt ihre Leistungen zu würdigen. Das aber sei mit warmen Worten allein nicht getan.

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