Zum Inhalt springen

Urlaubserlebnisse abseits des Mainstreams

Für die anstehende Feriensaison sind in den Feriendörfern des Familienerholungswerks (FEW) der Diözese noch Restplätze verfügbar.

Schramberg
Zwei Liegestühle heißen die Gäste Willkommen im Feriendorf Schramberg Dr. Jens Michael Alt

Willkommen im Feriendorf. In diesem Jahr besucht Bischof Dr. Klaus Krämer am 30. Juli das Feriendorf in Schramberg. Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart/ Dr. Jens Michael Alt

Der Tag beginnt nicht mit hupenden Autos oder dem Rattern der Straßenbahn. Stattdessen weckt der Gesang der Waldvögel die gestressten Familien, während die ersten Sonnenstrahlen durch die Baumwipfel fallen. Wer aus einem der gemütlichen Häuschen aus dem Fenster schaut, entdeckt den Bach, der nur wenige Schritte entfernt ruhig durch die Landschaft plätschert. Die frische Waldluft, das Rauschen der Blätter und der Duft von Moos und Holz machen sofort spürbar: Hier fühlen sich die Sommerferien ganz anders an.

Familienurlaub in Deutschland mal ganz anders

Mit einem breit gefächerten Angebot für Familien, Schulklassen und Gruppen ist das Familienerholungswerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. (FEW) in der aktuellen Sommersaison angekommen. Die drei Feriendörfer in Eglofs (Allgäu),Langenargen (Bodensee) undSchramberg (Schwarzwald) verbinden naturnahe Erholung und Unterstützung für Familien und Gruppen mit pädagogischen Angeboten und gemeinschaftlichen Erlebnissen. Obwohl die Feriendörfer derzeit stark nachgefragt sind, sind letzte Plätze, vor allem ab Mitte der Sommerferien, noch verfügbar.

Action statt nur Faulenzen und Medienzeit

Schon nach dem Frühstück zieht es die Kinder hinaus. Barfuß über die Wiese laufen, am Bach kleine Schätze entdecken oder gemeinsam neue Wege durch den Wald erkunden – jeder Tag steckt voller kleiner Abenteuer. Das Handy und der Fernseher rücken in den Hintergrund, dafür werden Käfer beobachtet, Staudämme gebaut und Geschichten am Lagerfeuer erzählt.

Aktuell nutzen vor allem Schulklassen und Gruppen die großzügigen Anlagen mit jeweils rund 250 Betten. Neben einer kinder- und familienfreundlichen Unterkunft und einer guten Küche erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Dazu gehören unter anderem Bogenschießen, Kistenstapeln sowie die Naturakademien zu den Themen Wasser, Wiese und Wald. Gleichzeitig bieten die attraktiven Urlaubsregionen zahlreiche Möglichkeiten zum Baden, Wandern und für abwechslungsreiche Ausflüge. Aus gemeinsamen Herausforderungen werden gemeinsame Erinnerungen.

Die Gäste entscheiden: Rückzug oder Gruppenaktivitäten

Während der Ferienzeiten in wenigen Tagen stehen insbesondere Familien im Mittelpunkt. Viele von ihnen verbringen ihren Urlaub seit Jahren oder sogar generationenübergreifend in den Feriendörfern und sind zu treuen Stammgästen geworden. Sie schätzen die besondere Kombination aus individuellem und bezahlbarem Familienurlaub und gemeinsamen Freizeitangeboten. Die Unterkünfte umfassen komplett ausgestattete, gemütliche Ferienhäuser und Appartements für die ganze Familie. Altersgerechte Kinder- und Jugendbetreuung, gemeinsame Aktivitäten wie Kettcar-Rennen, Bacherkundungen sowie Grill- und Musikabende sorgen für unvergessliche Urlaubserlebnisse und nachhaltige Erinnerungen für alle Familienmitglieder. Gleichzeitig bleibt ausreichend Zeit für eigene Unternehmungen, zum Spielen, Entspannen oder für die Selbstversorgung im eigenen Ferienhaus.

Bischof Dr. Klaus Krämer kommt nach Schramberg

Gottesdienste und Andachten ergänzen das Angebot der Feriendörfer, aber immer auf freiwilliger Basis. In diesem Jahr besucht beispielsweise Bischof Dr. Klaus Krämer am 30. Juli das Feriendorf in Schramberg.

Urlaub für alle

Ein besonderer Schwerpunkt des Familienerholungswerks sind Freizeiten für Familien mit erhöhtem Unterstützungsbedarf. Diese vom Land Baden-Württemberg geförderten Angebote richten sich unter anderem an Familien mit einem behinderten Kind, nach einem Trauerfall oder einer Krebserkrankung sowie an Alleinerziehende mit ihren Kindern. Die Freizeiten verbinden Erholung in der Natur mit pädagogischer und psychologischer Begleitung sowie dem Austausch mit Menschen in ähnlichen Lebenssituationen und schaffen so Raum für neue Kraft und gegenseitige Ermutigung.

Endlich die wohlverdiente Pause

Im Feriendorf vergeht die Zeit anders. Fremde werden zu Freunden, Familien rücken näher zusammen, und Kinder erleben, wie gut es sich anfühlt, einfach draußen zu sein – mit schmutzigen Händen, roten Wangen und leuchtenden Augen. Es sind Ferien voller Freiheit, Natur und Gemeinschaft. Ferien, die noch lange nachklingen, wenn der Alltag längst wieder begonnen hat. Für die Eltern ist es nach den heißen Wochen zwischen Beruf, Alltag und Carearbeit die ersehnte Pause mit ihren Liebsten.

Weitere Informationen zu den Angeboten, Terminen und Buchungsmöglichkeiten finden Interessierte unter https://familienerholungswerk.de/unsere-feriendoerfer. Auskünfte erteilen außerdem die Geschäftsstelle des Familienerholungswerks sowie die drei Feriendörfer. 

Kontakt: E-Mail: few@blh.drs.de, Telefon: +49 711 9791 4860.

Das Ferienerholungswerk unter neuer Leitung

Seit dem 15. März 2026 steht das Familienerholungswerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V. unter neuer Leitung. Dr. Jens Michael Althat den Vorstand des Vereins übernommen und folgt damit auf Andreas Hase, der nach langjähriger Tätigkeit eine neue berufliche Aufgabe übernommen hat.
Der 52-jährige Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaftler lebt mit seiner Familie in Weilheim an der Teck und war zuletzt Geschäftsbereichsleiter Arbeit und Beschäftigung bei der Stiftung Nikolauspflege in Stuttgart. Zuvor war er in der Pharma- und Naturkosmetikbranche sowie als Prozessberater und Interim Manager tätig.

Zu seiner neuen Aufgabe sagt Dr. Alt: „Als Familienvater, Naturliebhaber und Christ erkenne ich in dem Anliegen des Ferienerholungswerks, Bedingungen zur Erholung, Stärkung und Persönlichkeitsentwicklung für Familien, Gruppen sowie Menschen unterschiedlichen Alters und Unterstützungsbedarfs zu schaffen, eine hohe gesellschaftliche Relevanz und Sinnstiftung.“

Mehr zur Autorin

Aktuelles

zum Thema

Studienkolleg St. Johann

100 Jahre Studienkolleg St. Johann

Blönried

Die Geschichte einer der beliebtesten katholischen Privatschulen Oberschwabens in Blönried begann 1926 mit einem Internat der Steyler Missionare.

Fairness macht den Unterschied

Ulm (Donau)

Fairer Handel ist das Thema der aktuellen Deutschland-Tour des Sternsingermobils. Mehrere Tage war es an Schulen im Dekanat Ehingen-Ulm zu Gast.

Patricia Engling

Strohsommer auf dem Kirchplatz

Tigerfeld

Die Kirchengemeinde Tigerfeld-Aichstetten zeigt die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Stroh. Sei es als Sitzfläche für Konzerte oder als Dorfpool.

Viel mehr als nur Kommerz und Kitsch

Stuttgart

Kirchengemeinden in der Diözese nehmen den Valentinstag zum Anlass, die Liebe zu feiern und Paarbeziehung zu stärken.

Aktuelles

aus der Region

Tellux-Gruppe

„Heimsuchung“: Tellux produziert preisgekrönten Film mit

Rottenburg

Literaturverfilmung von Volker Schlöndorff mit Lars Eidinger und Martina Gedeck: Die Diözese Rottenburg-Stuttgart ist an der Tellux-Gruppe beteiligt.

Matthias Zahner

„Ich werde geliebt, wie ich bin"

Horb am Neckar

Diplompsychologe Fred-Jürgen Werr spricht im Interview darüber, warum Selbstliebe oft so schwerfällt und erklärt, was der Glaube damit zu tun hat.

Aktuelles

aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Arkadius Guzy

Chor aus Malaysia zeigt Glaubenstradition

Heilbronn

Im Rahmen einer langjährigen ökumenischen Direktpartnerschaft besucht ein Ensemble von der Insel Borneo die Stadt Heilbronn und die Umgebung.

Diözese Rottenburg-Stuttgart

Kirchen suchen gemeinsame Lösungen mit Kommunen

Stuttgart

Acht Regionentreffen laden zum Austausch über die Zukunft kirchlicher Gebäude in Württemberg. Bischof und Landesbischof beziehen in Video Position.

Kirche im Wandel – Zukunft mitgestalten

Stuttgart

Die Diözesanräte Johannes Bergold und Wolfgang Ernst sprechen darüber, wie kirchliches Leben auch unter veränderten Bedingungen lebendig bleiben kann.

Stiftung Liebenau

Austausch über soziale Arbeit, Pflege und Hospiz

Liebenau

Bischof Dr. Klaus Krämer besucht die Stiftung Liebenau in Meckenbeuren und deren Einrichtungen im Franziskuszentrum in Friedrichshafen am Bodensee.

Sibylle Schwenk

Starkes Miteinander durch Wertschätzung und Respekt

Ellwangen (Jagst)

Mit weißen Rosen und Kerzen erwiesen Gläubige aus Kirchengemeinden rund um Ellwangen bei der Dekanatswallfahrt dem seligen Pater Philipp die Ehre.