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Vier Pilgerwege – eine Ausbildung

Am Wochenende ist im Kloster Hegne die erste ökumenische Pilgerbegleiterausbildung in Baden-Württemberg für gleich vier Pilgerwege gestartet.

Rottenburg
Erste ökumenische Pilgerbegleiterausbildung in Baden-Württemberg. Bild: Sr. Benedikta/Kloster Hegne

Teilnehmerinnen und Teilnehmer der ersten ökumenischen Pilgerbegleiterausbildung in Baden-Württemberg. Bild: Sr. Benedicta-Maria/Kloster Hegne

Mit dabei sind Männer und Frauen, die vor allem in der Bodenseeregion auf dem Jakobusweg, dem Martinusweg, dem Meinradweg und dem Ulrikaweg künftig Pilgertage und Pilgerwochen begleiten wollen.

15 motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernten in zwei Tagen die Grundlagen der Pilgerbegleitung kennen und waren selber eine kurze Etappe auf dem neu eröffneten Ulrikaweg unterwegs. Dabei ging es vor allem darum, die eigene Rolle zu finden, sich auf schwierige Situationen vorzubereiten und den Anfang eines Pilgertages gut zu gestalten.

„Gerne zu pilgern heißt nicht gleich auch, Gruppen begleiten zu können“, so das Fazit eines Teilnehmers. Spannend war auch die Erkenntnis, dass die Begleitung von Radpilgern auf dem Meinradweg anders organisiert werden muss, als die Begleitung von Fußpilgergruppen: Das Schuhwerk ist meistens in Ordnung, bei einem Rad ist das nicht zwingend der Fall.

Geleitet wird die Ausbildung, die insgesamt drei Module und eine Praxisphase umfasst, von Sr. Dorothea Maria Oehler vom Kloster Hegne, Jürgen Rist von der Evangelischen Landeskirche Württemberg, und von Achim Wicker von der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Veranstalter ist die AG Pilgern der LAG Kirche und Tourismus.

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