Der Kurpark in Bad Mergentheim hat eine neue Attraktion. Auf einem Wiesenstück am Haus des Gastes, nicht weit von der markanten Fontäne entfernt, steht ein Schäferwagen. Er dient der ökumenischen Kur- und Rehaklinikseelsorge als Büroaußenstelle und niederschwelliger Gesprächs- und Begegnungsort und der Tourismuspastoral im „Lieblichen Taubertal“ als mobile Kirche.
„Der Schäferwagen ist ein Zeichen für die Sorge um die Menschen“, sagte Diakon Wolfgang Bork bei der Einweihung. Er hatte die Idee, für die Kur- und Rehaklinikseelsorge einen Schäferwagen anzuschaffen – in Anlehnung an andere Regionen in Deutschland, wo ähnliche Gefährte bereits seelsorgerlich genutzt werden.
Ökumenisches Team bildet sich
Um seine Idee herum bildete sich ein Team: Neben Bork und seinen beiden Kolleginnen in der Kur- und Rehaklinikseelsorge, Anette Roppert-Leimeister und Pfarrerin Anna Wolf, kamen der katholische Dekanatsjugendreferent Matthias Reeken, Carmen Weiss von der Caritas sowie der katholische Tourismusseelsorger Christian Richter und der evangelische Tourismuspfarrer Matthias Haas dazu. Die Kurverwaltung unterstützte das Vorhaben.
Damit der Schäferwagen nicht nur an seinem Standort im Kurpark bleibt, sondern zum Beispiel für die Tourismusseelsorge mobil genutzt werden kann, ist er auf ein Anhängergestell montiert und hat eine Straßenzulassung. Das Kennzeichen lautet: MGH-PS-231. PS-231 verweist auf Psalm 23,1: „Der Herr ist mein Hirte.“ Der Psalm bildete dann auch den Schwerpunkt des ökumenischen Einweihungsgottesdienstes. Bork, Roppert-Leimeister und Pfarrerin Wolf stellten einzelne Passagen vor. „Der Psalm steckt voller Bilder“, sagte Wolf.