Am Sonntag, 26. April, vereinen sich Menschen und Gemeinden in Deutschland, Europa und der Welt im gemeinsamen Gebet um geistliche Berufungen. Seit nunmehr 62 Jahren am vierten Sonntag der Osterzeit, dem Guter-Hirte-Sonntag, finden die Bitten um die Sendung all jener, die ihr Leben in den Dienst des Evangeliums stellen möchten, ihren Höhepunkt im Weltgebetstag um geistliche Berufungen.
„In der Liebe verwurzelt“
Wie Jörg Kohr von der “Diözesanstelle Berufe der Kirche” am Ambrosianum in Tübingen mitteilt, steht dieser besondere Tag des Gebets 2026 in Deutschland unter dem Motto „In der Liebe verwurzelt“. “Wir laden Sie ein, sich mit vielen Christinnen und Christen in den Gemeinden zu verbinden. Gemeinsam wollen wir Gott darum bitten, uns alle in unserer Berufung wachsen zu lassen. Daraus können für manche dann auch Wege in die vielfältigen Berufe der Kirche führen”, sagt Kohr.
Zentraler Gottesdienst in Tübingen
In der Diözese Rottenburg-Stuttgart findet ein zentraler Gottesdienst für den Weltgebetstag um geistliche Berufungen am 26. April um 19 Uhr in der Kirche St. Johannes in Tübingen statt, vorbereitet und gestaltet vom Team “Berufe der Kirche” zusammen mit der Katholischen Hochschulgemeinde. Gemäß dem Leitwort „In der Liebe verwurzelt“ geht es dabei um die Frage, wo unsere Wurzeln sind und inwiefern uns das Wurzeln in der Liebe befreit und groß werden lässt. “Wenn Sie bei sich vor Ort auch eine Gebetszeit halten möchten, können sie diese auf einer Websiteeintragen und öffentlich machen”, sagt Kohr.