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Wie das Christentum in den Südwesten kam

Die Rottenburger Sülchenkirche ist einzigartig. Warum, das erklärt Dr. Melanie Prange, Leiterin des Diözesanmuseums, in der Sendung "Alpha & Omega".

Rottenburg/Stuttgart
Moderatorin Caroline Haro-Gnändinger, Dr. Gabriele Graenert und Dr. Melanie Prange. Bild: KiP

Moderatorin Caroline Haro-Gnändinger, Dr. Gabriele Graenert und Dr. Melanie Prange. Bild: KiP

In Baden-Württemberg steht eine Kirche, die eigentlich wie eine ganz normale kleine Dorfkirche aussieht. Aber vor wenigen Jahren ist klar geworden, dass sie auf eine außergewöhnlich lange Geschichte zurückschauen kann.

Es geht um die Sülchenkirche am Rand von Rottenburg am Neckar. Sie ist in Süddeutschland einzigartig, zum einen, weil sie seit dem 6. Jahrhundert als Grabstätte dient und zum anderen, weil hier sehr frühe Zeugnisse von christlichem Glauben gefunden wurden.

In der nächsten Sendung von "Alpha & Omega – Kirche im Gespräch" sprechen Gabriele Graenert, Expertin für das Frühmittelalter vom Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, und Melanie Prange, Leiterin des Rottenburger Diözesanmuseums, mit Moderatorin Caroline Haro-Gnändinger über die Funde und die aktuelle Sülchen-Sonderausstellung "In unserer Erde" in Rottenburg.

Zum Dossier: Sülchenkirche

Gottesdienstort, Museum und Bischofsgrablege

Die Friedhofskirche Sülchen ist lebendiges Glaubenszeichen und archäologische Sensation zugleich. Seit der Wiedereröffnung am 4. November 2017 präsentiert sich die Sülchenkirche als Ort für die Feier von Gottesdiensten wie auch als Erinnerungs- und Erlebnisstätte. Seit rund 1500 Jahren dient sie als christlicher Bestattungs- und Sakralort, zudem ist sie seit 1869 Grablege der Rottenburger Bischöfe.

Um der historischen Bedeutung des Ortes Rechnung zu tragen und die herausragenden Funde zu präsentieren, wurde im Zuge der letzten Renovierung ein moderner Ausstellungsbereich eingerichtet.

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