Am Montag machen sie sich auf den Weg, die fünf Diakone, die Bischof Dr. Klaus Krämer am 11. Juli zu Priestern weihen wird. Sie starten in Bichishausen und übernachten in Obermarchtal, Seekirch und Aulendorf. Ihr Ziel ist Weingarten, wo Sie am Abend von Christi Himmelfahrt die Festpredigt ihres Bischofs hören und sich an der Lichterprozession auf den Kreuzberg beteiligen. Der Freitag steht im Zeichen des Blutritts, der größten Reiterprozession Europas. Regens Andreas Rieg begleitet die Diakone neben Spiritual Uwe Thauer und teilweise auch Riegs Vorvorgänger, Generalvikar Dr. Clemens Stroppel, zu Fuß und mit dem VW-Bus. Der Regens spricht über seine bisherigen Erfahrungen im Interview.
Dass die angehenden Priester der Diözese über mehrere Tage nach Weingarten pilgern, hat Tradition. Wie ist diese entstanden?
Die Tradition geht schon sehr weit zurück. Erstmals gingen die Diakone des Weihekurs 1983 mit Regens Bernhard Kah den Weg nach Weingarten. Das hat sich mit nur wenigen Unterbrechungen bis heute so durchgehalten.
Im Gegensatz zum sportlichen Regens ist das sicher für den ein oder anderen Diakon eine ungewohnte körperliche Herausforderung. Wie motivieren sie die Männer, wenn die Kräfte nachlassen und die Blasen schmerzen?
Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass die Etappen von der Weglänge her zu schaffen sind. Es ist aber auch gut, einmal seine Grenzen zu erfahren und zu spüren. Die wunderbare und sich immer wieder verändernde Landschaft trägt das ihre zum Gelingen bei, wie auch das Miteinander.