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Zweiter Tauf-Qualifizierungskurs startet

Beauftragung durch Diözesanadministrator Dr. Clemens Stroppel am 27. November. Von Bischof Fürst eingeschlagener Weg wird fortgeführt.

Rottenburg

Foto: Diözese Rottenburg-Stuttgart

Nachdem Ende vergangenen Jahres erstmals 26 Pastoral- und Gemeindereferent:innen zu außerordentlichen Taufspender:innen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart beauftragt wurden, beginnt im Juli ein zweiter Qualifizierungskurs zur Taufspendung. Die Entscheidung dazu traf Diözesanadministrator Dr. Clemens Stroppel, der auch die Beauftragung am Mittwoch, 27. November, im Dom St. Martin in Rottenburg übernehmen wird. 

Interesse nach wie vor sehr hoch

Durch den zweiten Kurs sollen weitere Frauen und Männer, die bereits bis März 2023 ihre Teilnahme am ersten Kurs fristgerecht beantragt hatten, zum Zuge kommen, sagt Regina Seneca, Leiterin der Hauptabteilung „Pastorales Personal“ im Bischöflichen Ordinariat der Diözese. Die durch den früheren Bischof Dr. Gebhard Fürst eingeschlagene Linie, dass erst einmal pro Seelsorgeeinheit nur ein Platz im Kurs vergeben wird, werde in der Sedisvakanz, während der die Diözese nach dem altersbedingten Rücktritt von Fürst im vergangenen Dezember ohne Bischof ist, nicht verändert. Dadurch könne aber auch die Taufspendung durch nicht geweihte Frauen und Männer zeitnah in möglichst vielen Seelsorgeeinheiten zur Anwendung kommen, erläutert Seneca. Dass das Interesse an der Taufqualifizierung nach wie vor sehr hoch ist, zeige sich auch an der Zahl der seit April 2023 neu eingegangenen Anträge, setzt sie hinzu. Dieser Personenkreis werde bei dem zweiten Kurs allerdings leider noch keine Berücksichtigung finden können.

Die Zeit der Sedisvakanz wird laut Seneca seitens der zuständigen Stellen im Bischöflichen Ordinariat dazu genutzt, gemeinsam ein Verfahren für mögliche Qualifizierungskurse in der Zukunft zu erarbeiten. Die Entscheidung darüber liege dann nach dessen Amtsantritt bei dem neuen und derzeit noch nicht bekannten 12. Bischof der württembergischen Diözese. 

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