Krasser könnte der Gegensatz nicht sein. Mehrere ukrainische Jugendliche und junge Erwachsene, die jetzt in der Bodenseeregion leben, haben ein professionelles Video gefertigt. Darin beschreiben sie den Augenblick, als sie vor vier Jahren von ihren Eltern erfuhren: Jetzt ist Krieg. Beim Friedensgebet am vergangenen Freitag in der Friedrichshafener Nikolauskirche präsentieren sie auf der Leinwand zunächst ihre Heimatstädte so, wie sie sie aus ihrer Kindheit kennen - schön, bunt und voller Leben. Der Morgen des 24. Februar 2022, an den sie sich noch ganz genau erinnern, verändert alles. Filmsequenzen und Handyaufnahmen aus denselben Städten, darunter Kyjiw, Cherson, Odessa und Lwiw, zeigen Sirenengeheul, zerstörte Häuser, verzweifelte Menschen.
Zwischen Verzweiflung und Hoffnung
Die digitale Uhr zählt mit Ticken und Glockenschlägen die Sekunden der Schweigeminute rückwärts - Foto: DRS/Waggershauser