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Zwischen Verzweiflung und Hoffnung

Geflüchtete Menschen aus der Ukraine und ihre Unterstützer:innen beten in Friedrichshafen für den Frieden im vom Krieg gebeutelten Land in Osteuropa.

Friedrichshafen
Auf der Leinwand neben dem Altar ist eine Kerze, die Aufschrift "Schweigeminute" und die restliche Zeit von 48 Sekunden zu sehen.

Die digitale Uhr zählt mit Ticken und Glockenschlägen die Sekunden der Schweigeminute rückwärts - Foto: DRS/Waggershauser

Krasser könnte der Gegensatz nicht sein. Mehrere ukrainische Jugendliche und junge Erwachsene, die jetzt in der Bodenseeregion leben, haben ein professionelles Video gefertigt. Darin beschreiben sie den Augenblick, als sie vor vier Jahren von ihren Eltern erfuhren: Jetzt ist Krieg. Beim Friedensgebet am vergangenen Freitag in der Friedrichshafener Nikolauskirche präsentieren sie auf der Leinwand zunächst ihre Heimatstädte so, wie sie sie aus ihrer Kindheit kennen - schön, bunt und voller Leben. Der Morgen des 24. Februar 2022, an den sie sich noch ganz genau erinnern, verändert alles. Filmsequenzen und Handyaufnahmen aus denselben Städten, darunter Kyjiw, Cherson, Odessa und Lwiw, zeigen Sirenengeheul, zerstörte Häuser, verzweifelte Menschen.

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