Einweihung

Auf gutes Fundament gebaut

Joachim Grimm steht am Ambo und unterhält sich mit Bischof Gebhard Fürst, der am Altar steht.

Bischof Gebhard Fürst spricht mit Bewohner Joachim Grimm über sein neues Zuhause - Foto: DRS/Markus Waggershauser

Bischof Gebhard Fürst segnete am Freitag das kernsanierte Gebäude des ehemaligen Klosters Heggbach, in dem Menschen mit Behinderung wohnen.

Ungeahnte Aktualität bekam das Evangelium vom Hausbau, das sich die Verantwortlichen in der St.-Elisabeth-Stiftung für den Gottesdienst in Heggbach ausgewählt hatten. Bei der Einweihung des renovierten ehemaligen Klostergebäudes der Zisterzienserinnen am Freitag ging es darum, wie wichtig ein stabiles Fundament ist, wenn Sturm und Hochwasser toben. Seelsorger Stefan Fischer entzündete bei der Feier eine Kerze für die Opfer der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Für Bischof Gebhard Fürst ist der Glaube mit dem Eckstein Jesus Christus ein Fundament, das auch in schwierigen Zeiten trägt. Zu Beginn seiner Ansprache erkundigte sich der Festgast aus Rottenburg bei einem der Bewohner, ob er sich in seinem neuen Zuhause wohlfühle. Dieser bejahte spontan. Das Haus St. Georg, das in den letzten vier Jahren kernsaniert wurde, schließt sich an die Kirche an und bildet das Zentrum des Heggbacher Wohnverbunds.

Am Ende des Gottesdienstes zog der Bischof mit den Ministranten sowie Stiftungsvorstand Matthias Ruf und Einrichtungsleiterin Renate Weingärtner in das neue Gebäude und segnete stellvertretend für alle anderen die Wohngruppe Maro. An den Gottesdienst schlossen sich ein Festakt, verschiedene Führungen und die Möglichkeit zur Begegnung an. Hier Hintergrundinformationen und ein optischer Eindruck vom Gottesdienst und dem erneuerten Gebäude im Video.