Bischof Dr. Gebhard Fürst: Neujahrsansprache 2001

Rottenburg

Verehrte, liebe Damen und Herren,

zuallererst wünsche ich Ihnen allen ein gutes, ein gesegnetes neues Jahr 2001. Möge dieses Jahr Ihnen Gesundheit bringen und Glück. Mögen Sie in allem, was sie tun, Gottes Segen erfahren. Ich wünsche uns allen immer wieder die Erfahrung des Friedens mit uns selbst, in unseren Familien und nahen menschlichen Beziehungen. Besonders wünsche ich diesen Frieden dem Heiligen Land – jenem Land, in dem die drei großen, im Glauben an den einen Gott verbundenen Religionen seit jeher zusammenleben.

Beeindruckt von der Lebendigkeit des Glaubens in der Diözese, Verehrte Damen und Herren, aus gegebenem Anlass möchte ich meiner ersten Ansprache beim Neujahrsempfang eine persönlichere Note geben, als das vielleicht üblich sein mag. Seit etwas mehr als hundert Tagen bin ich Bischof unserer Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Ich kann auf diese erste, für mich intensive Zeit sehr dankbar zurückblicken. Ich danke noch einmal für die wohlwollende Aufnahme in der Diözese und in unserem ganzen Land. Ich danke allen sehr, die mich in meinem Bischofsamt mit ihrem Gebet begleiten. Sie können unschwer nachvollziehen, dass mir aus beidem – aus der freundlichen Annahme und aus dem solidarischen Gebet – Kraft und Zuversicht zugewachsen sind.

Gerne würde ich Ihnen von den zahlreichen, mich persönlich bereichernden und mich als Bischof sehr ermutigenden Erfahrungen berichten, die ich bei verschiedensten Anlässen und Besuchen in unserer Di-özese machen konnte. Ich denke zum Beispiel an den Gottesdienst in Stuttgart Rot anlässlich der Einweihung der neuen, für behinderte und alte Menschen gemeinsam konzipierten Wohnanlage St. Klara.

Ein Chor von behinderten Menschen hat diesen Gottesdienst mit sichtba-rer Freude musikalisch mitgestaltet. Ich habe dort eine frohe, eine dankbare, Gott lobende und preisende große Gemeinschaft von jung und alt, von Frauen und Männern, Behinderten, von Angehörigen der Ortsgemeinde, von ausländischen Mitbürgern und Gästen aus der Stadt erlebt. Wo sonst hat unsere sich scheinbar atomisierende Gesellschaft solche Orte von Integration, solche Orte des gemeinsamen, öffentlichen Dankens und der Zuversicht!

Ich denke sehr gerne zurück an die beiden Tage mit Ordensleuten un-serer Diözese in Weingarten und hier in Rottenburg. Rund eintausend Ordensfrauen und -männer kamen zusammen. Sie alle engagieren sich aus der ihnen je eigenen geistlich-geistigen Orientierung mit dem Einsatz ihres ganzen Lebens für andere Menschen: in der Bildung, im sozialen und caritativen und im spirituellen Bereich. Nicht motiviert durch Geld oder Karriere, sondern durch ihren christlichen Glauben, der ihnen ins Herz gelegt ist und sie bewegt, sich für andere einzusetzen.

Noch ganz frisch steht mir vor Augen die farbenfrohe Aussendung der Sternsinger in Ehingen am 1. Januar. Tausend Sternsinger aus einem einzigen Dekanat unserer Diözese versammelten sich dort zu einem lebendigen Gottesdienst, in dem sie sich vom Bischof aussenden ließen in die Straßen und Häuser ihrer Städte und Dörfer, um dort die Botschaft von der Erscheinung des menschenfreundlichen Gottes mit ihren Liedern zu verkünden und zugleich für arme Kinder in Südafrika um eine solidarische Gabe zu bitten: dass diese Kinder eine Schule besuchen und so ihr Leben in ihre eigene Hand nehmen können.

Das sind nur drei Beispiele von über fünfzig Veranstaltungen, von denen ich ähnliche Erfahrungen berichten könnte. Bei allen Problemen, die ich natürlich auch schon kennen gelernt habe, kann ich ohne alle Gesundbeterei für mich ein erstes Fazit der hundert Tage ziehen: Unsere Diözese, unsere Kirche ist in ihren Gemeinden und Gemeinschaf-ten viel vitaler im Leben und im Glauben und in ihrem vielfältigen – auch und besonders ehrenamtlichen – Engagement, als mir das vorher bewusst war. Diese an der Basis gewonnene Erfahrung macht mich dankbar und zuversichtlich zugleich. Ich weiß sehr wohl, dass – wie man so schön sagt – halt die Fahnen herausgehängt werden, wenn der Bischof kommt. Das ist richtig – warum auch nicht? Richtig ist aber auch, dass keiner Fahnen heraushängen kann, die er nicht hat.

Herausforderungen der vergangenen Monate

In unserer Gesellschaft und in den Kirchen wurde das vergangene Jahr 2000 auch von der Debatte um die Entschädigung der Zwangsarbeiter und vor allem vom Bemühen bestimmt, möglichst vielen Betroffenen möglichst schnell Entschädigung zukommen zu lassen. Aufgrund geleisteter Vorarbeiten war unsere Diözese in der Lage, sehr rasch zu handeln. Schon vor Weihnachten konnten wir die ersten Entschädigungszahlungen an fünf der bisher namentlich bekannten 99 Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter leisten, die in Einrichtungen in unserer Diözese während der Zeit des Krieges arbeiten mussten. In diesem Jahr wird der Suchdienst des Deutschen Caritasverbandes die Adressen der noch Lebenden suchen und ihnen helfen, ihre Ansprüche geltend zu machen. Nach den geleisteten Entschädigungen werden wir die Betroffenen erneut anschreiben und sie in unsere Diözese einladen. Wir möchten durch Begegnung einen Beitrag zur Versöhnung leisten.

Die letzten Monate des alten Jahres waren bestimmt vom Ringen um die Zukunft der katholischen Beratung in Schwangerschaftskonflikten. Ich möchte dazu nur auf drei Punkte hinweisen:

1. Die katholischen Beratungsstellen werden weiterhin selbstverständ-lich Frauen in Konflikten im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft beraten. Allerdings nicht mehr als Pflichtberatung mit der die Beratung bestätigenden Bescheinigung, sondern gemäß § 2 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes als freiwillige Beratung.

2. Die Hilfsangebote, die wir in unserer Diözese noch erheblich verstärkt haben und die sowohl materielle Hilfe wie eine umfassende psychosoziale Begleitung und Beratung in Schwangerschaftskonflikten umfassen, stehen allen Frauen und Paaren, selbstverständlich unabhängig von ihrer Konfession, Religion oder Nationalität zur Verfügung.

3. Um darauf aufmerksam zu machen, hat die Bischofskonferenz eine von einer namhaften PR-Agentur und von Anfang an unter Beteili-gung von Frauen konzipierte Kampagne beschlossen mit dem Titel: „Wir beraten und helfen weiter!“ Ich weiß, dass die Werbekampagne als solche und wegen ihrer Art der Darstellung teilweise kriti-siert wurde. Ich bitte Sie alle, die Werbespots und Anzeigen, die in diesem Monat zu sehen sein werden, vorurteilsfrei anzuschauen und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Sinn der Werbekampagne ist es, möglichst viele Frauen auf das Beratungsangebot und die damit verbundenen Hilfeleistungen aufmerksam zu machen. Bitte bedenken Sie, dass nach statistischen Erhebungen des Caritasverbandes bei ca. 80% der Schwangerschaftsabbrüche finanzielle Not die ent-scheidende Rolle spielt. Betroffene Frauen zu erreichen und ihnen finanzielle Hilfe zu ermöglichen muss deshalb absoluten Vorrang haben.

Noch ein Wort zum Streit um die Laieninitiative Donum Vitae. Wir sollten trotz aller notwendigen Auseinandersetzung nicht vergessen: Donum Vitae und die kirchlichen Beratungsstellen gehen unterschiedliche Wege, sie sind sich aber im Ziel einig. Dieses Ziel ist: nach allen Kräften das Leben ungeborener Kinder zusammen mit den Frauen so intensiv wie möglich zu schützen. Die einhellige, eindeutige und unmissverständliche Ablehnung der Abtreibung ist ein starkes, unübersehbares Zeichen und Zeugnis des deutschen Katholizismus gegen-über unserer Gesellschaft.

Ich bitte alle, dafür Sorge zu tragen, dass dieses starke Zeugnis für das ungeborene Leben nicht durch innerkirchliche Querelen verdunkelt wird. Ich werde von meiner Seite alles tun, um dies zu erreichen. Dabei lasse ich mich davon leiten, dass hier in besonderer Weise das Amt und der Dienst des Bischofs gefragt ist, Sorge zu tragen, dass wir als Kirche dieses einheitliche Zeugnis zugunsten des Schutzes des ungeborenen Lebens geben und erhalten können.

Ein Blick auf die Situation unserer Zivilisation

Blicken wir auf die Situation unserer Zivilisation als ganzer, so sehe ich, dass unsere Gesellschaft in eine Phase ihrer Entwicklung eingetreten ist, in der die Erhaltung der Würde des Menschen von der Zeugung bis zum Tod eine starke einheitliche Lobby braucht, damit die Humanität unserer Zivilisation keinen Schaden nimmt. Mit dem Beschluss des britischen Parlaments, therapeutisches Klonen zu legalisieren, ist ein neues Stadium der Verwertung des menschlichen Lebens erreicht. Zum erstenmal ist die Herstellung und Vernichtung menschlichen Lebens zum Zweck der Züchtung menschlicher Organe vom Gesetzgeber erlaubt worden.

Dies, ebenso wie andere bisher ungeahnte Möglichkeiten der Biotechnologien, weist uns mit großem Nachdruck darauf hin, dass der Stand der Naturwissenschaften uns heute einen Grad an Verfügungsmacht über die Natur, über die Tiere und uns Menschen in die Hand gegeben hat wie noch nie zuvor in der Geschichte der Menschheit. Die Dimension des Unverfügbaren, die wesentlich zur Würde des Menschen gehört, droht uns dabei aus dem Blick zu geraten.

Mit der Dimension der Unverfügbarkeit ist das angesprochen, was die Religionen das Heilige nennen. Verlieren wir diese Dimension, so liefern wir Menschen uns an uns selber aus. Wir werden unser eigener Gott. Erst der Respekt vor dem Heiligen und Unverfügbaren sichert unser Menschsein und schützt vor der Selbstvergötzung. Auch Menschen, die nicht an Gott glauben, haben für diese die Humanität des Menschen sicherstellende Dimension des Unverfügbaren und Heiligen ein waches Sensorium. Albert Camus schreibt an einen Freund: „Ich glaube nicht an das künftige Leben, aber ich habe die Empfindung des Heiligen.“

Bei allem, was im Interesse der Gesundheit des Menschen biotechnisch möglich und vielleicht auch nötig ist, darf diese Ehrfurcht vor dem Heiligen und Unverfügbaren in unserer Zivilisation nicht sterben. Es gilt vielmehr, die Dimension des Heiligen in unserer Welt und in unse-rem Leben neu zu entdecken, zu pflegen und zu kultivieren. Auch dies ist eine wesentliche Facette des Heiligen Jahres, das mit dem heutigen Erscheinungsfest endet, dessen Botschaft und Auftrag aber bleiben.

Unserer Botschaft und unserem Ethos als Kirche verpflichtet, müssen und werden wir uns als Christen kompetent, sachkundig und entschieden einmischen in den gesellschaftlichen und politischen Dialog über gesetzliche Regelungen biotechnologischer Verfahren und Probleme. Wir werden mit den Parteien und mit der Öffentlichkeit das Gespräch suchen und führen, indem wir als Kirche unsere Botschaft und unsere Werteorientierung im Interesse des Menschen und der Erhaltung einer humanen Kultur einbringen werden. Ich bin dankbar dafür, dass bei einem Kanzlergespräch der katholischen Bischöfe Bundes-kanzler Schröder den Kirchen im Dezember des vergangenen Jahres ausdrücklich eine aktive Beteiligung zugesagt hat.

Schwerpunkte im Jahr 2001

Die Kraft zur gesellschaftlichen Mitgestaltung unseres Gemeinwesens erwächst uns aus unserer starken und glaubwürdigen christlich-kirchlichen Identität, die nirgendwo anders herkommen kann als aus dem Glauben an Jesus Christus. Bei den zahlreichen Herausforderungen werden zukünftig die Leitungsgremien der Diözese zusammen mit dem Diözesanrat und dem Priesterrat immer wieder fragen, wo Schwerpunkte in der Seelsorge zu setzen sind, um diese christlich-kirchliche Identität zu stärken. In ersten Beratungen haben wir uns auf drei Schwerpunkte für das Jahr 2001 und darüber hinaus geeinigt:

1. Spirituell-liturgische Dimension der Pastoral

Unter Berücksichtigung der Ganzheitlichkeit des Menschen werden wir auf die spirituelle und liturgische Dimension einen besonderen Akzent setzen und daraus einen ersten pastoralen Schwerpunkt entwickeln. Viele Menschen suchen heute nach einer ihr Leben tragenden Spiritualität. Unsere christliche Tradition hat hier ungehobene Schätze, die darauf warten, erschlossen zu werden. Eine festliche Liturgie spricht die neu gewachsene ästhetische Sensibilität vieler Menschen an, wenn sie sich in sprechenden Zeichen artikulieren kann.

2. Berufungspastoral

Ein zweiter Schwerpunkt ergibt sich aus dem Aufbau der Seelsorge-einheiten. Hier wird sichtbar, dass wir uns für die Pastoral erneut und verstärkt um qualifizierte Priester und kirchliche Dienste, um Seelsorgerinnen und Seelsorger bemühen müssen. Für andere Menschen und mit anderen Menschen aus christlichem Geist zu arbeiten und da zu sein hat eine sinnstiftende Kraft, die wir als Kirche insgesamt bisher vielleicht zu wenig deutlich machen. So wollen wir uns um die Erschließung neuer Perspektiven und Motivationen für die pastoralen Ämter und Dienste bemühen.

3. Begegnung mit Fremden, Fragen der Integration

Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklungen zur kulturellen Vielfalt und angesichts von Ausländerangst und Fremdenhass legen wir in der Diözese Rottenburg-Stuttgart im Jahr 2001 einen dritten Schwerpunkt auf die Begegnung mit Fremden und auf Fragen der Integration und interkulturellen Kommunikation. Das Wissen um die Gottebenbildlichkeit aller Menschen ist für Christen eine verlässliche Ausgangsbasis zur Überwindung von Ausländerangst und Fremdenhass.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, in all den Punkten, die ich genannt habe, geht es um das wirkungsvolle Zeugnis der Christen in unserer Welt von heute. Christliches Zeugnis in unserer Gesellschaft abzulegen gewinnt an Glaubwürdigkeit, wenn dies in ökumenischer Gemeinsamkeit geschieht. Dieses ökumenische Miteinander wurde im vergangenen Jahr auf eine harte Probe gestellt.

Zur Situation der Ökumene

Deshalb hat für mich und unsere ganze Diözese auch in diesem Jahr 2001 die Ökumene eine hohe Priorität. Trotz der entstandenen Irritationen ist die Ökumene lebendig und die von den Skeptikern einmal mehr angekündigte ökumenische Eiszeit wird auch dieses Mal nicht anbrechen. Es gilt, was der Papst mehrfach gesagt und auch jüngst wiederholt hat: Die Entscheidung der katholischen Kirche für die Ökumene ist unwiderruflich und irreversibel. Auch und gerade in un-serer Diözese werden wir beharrlich auf dem Weg zur Einheit bleiben.

Wir sind dankbar für die enormen Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte und das gute und vertrauensvolle ökumenische Miteinander, das wir tagtäglich erleben dürfen. Auch wenn die volle Gemeinschaft mit den anderen christlichen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften noch aussteht und uns deshalb die eucharistische Gemeinschaft ver-wehrt ist, so werden wir nicht müde, weiter aufeinander zuzugehen.

Dabei spielt der theologische Dialog eine wichtige Rolle. Er hat ein Dialog in der Liebe und in der Wahrheit zu sein, der die bestehenden Unterschiede nicht aus falscher ökumenischer Höflichkeit ausblendet. So haben wir nach der weitreichenden Einigung in der Rechtferti-gungslehre mit den evangelischen Kirchen in erster Linie über unser unterschiedliches Kirchenverständnis zu sprechen.

Denn ohne einen Fundamentalkonsens in dieser wichtigen Frage kann es keine volle Kirchengemeinschaft zwischen uns geben. Neben dem theologischen Dialog muss auch unser praktisches Zusammengehen vertieft werden. Wir leben diesbezüglich immer noch unter unserem Niveau. Es ist heute schon viel mehr möglich als wir in Wirklichkeit realisieren! Ich bitte die katholischen und die evangelischen Kirchengemeinden, die Basis für das ökumenische Miteinander zu verbreitern und die Ökumene immer mehr zu einem Anliegen der ganzen Gemeinde zu machen.

Im Blick auf die Jahrtausendwende hat Papst Johannes Paul II. in seinem Apostolischen Schreiben „Tertio millennio adveniente“ eindringlich festgehalten: „Das Herannahen des Endes des zweiten Jahrtausends spornt alle zu einer Gewissensprüfung und zu passenden öku-menischen Initiativen an, so dass man im Grossen Jubeljahr, wenn nicht in völliger Einheit, so wenigstens in der Zuversicht auftreten kann, der Überwindung der Spaltungen des zweiten Jahrtausends sehr nahe zu sein. Dazu bedarf es – das sieht jeder – einer enormen Anstrengung. Man muss den Dialog über die Lehre fortsetzen, sich aber vor allem stärker dem ökumenischen Gebet widmen.“

Dieser Hinweis auf den geistlichen Ökumenismus, den das Zweite Vatikanische Konzil als die Seele der ökumenischen Bewegung bezeichnet hat, ist mir besonders wichtig, weil er uns vor Resignation und Machbarkeitswahn gleichermaßen bewahrt.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, der Jahreswechsel gibt immer Gelegenheit zurückzublicken und vorauszuschauen. Christen tun dies mit Dankbarkeit und Zuversicht, die beide in Gottes Wort an uns gründen, in dem uns Heil und Heilung zugesagt ist. Wir können und dürfen es uns deshalb nicht leisten, wie der frühe Kirchenvater Irenäus von Lyon sagt, vor der Welt das Bild eines ausgedörrten Bodens abzugeben, nachdem wir das Wort Gottes als Regen vom Himmel empfangen haben.

So wünsche ich Ihnen noch einmal ein gesegnetes Jahr 2001. Möge Gottes Wort Sie begleiten, durch Sie fruchtbar werden und mit seiner heilenden und anspornenden Wirkung beschenken.