Diözese

Dr. Klaus Krämer kehrt zurück

Dr. Klaus Krämer. Bild: Missio/Jünger

Dr. Klaus Krämer, der ehemalige Präsident von Missio und „Die Sternsinger“, übernimmt die Leitung der Hauptabteilung Kirchliches Bauen.

Nach Beendigung seiner Tätigkeit als Präsident des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio in Aachen und des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ kehrt Dr. Klaus Krämer zurück in die  Diözese Rottenburg-Stuttgart. Als Domkapitular wird er dort die Leitung der Hauptabteilung VIIIb, Kirchliches Bauen, im Bischöflichen Ordinariat übernehmen.

Außerdem wird er als Beauftragter der Diözese für den Deutschen Katholikentag 2022 in Stuttgart federführend mit den Vorbereitungen für diese Großveranstaltung betraut sein. Darüber hinaus wird Dr. Krämer ab dem 1. Juni am Zentrum für Kindesschutz der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom tätig sein. Als Domkapitular emeritus wird auch die Mitgliedschaft von Dr. Krämer im Domkapitel der Diözese Rottenburg-Stuttgart wieder aufleben.

Der am 14. Januar 1964 in Stuttgart geborene Krämer studierte nach dem Abitur in Winnenden Rechtswissenschaften und Theologie. Im März 1992 erfolgte die Weihe zum Diakon und im Juni 1993 die Priesterweihe. Im Folgejahr holte ihn Walter Kasper, der damalige Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, als Bischöflichen Sekretär nach Rottenburg.

Es folgte die Freistellung für die Promotion in Freiburg, wo Krämer zusätzlich die Aufgabe des Hochschulpfarrers an der Katholischen Fachhochschule übernahm. Seine Doktorarbeit über „Gottebenbildlichkeit des Menschen in der Theologie des Thomas von Aquin“ beschloss er im Januar 2000 mit der Promotion zum Doktor der Theologie.

Bereits im April 1999 hatte ihn Bischof Kasper nach Rottenburg zurückberufen, dieses Mal als Domkapitular und als Leiter der Hauptabteilung Weltkirche. Im Juni 2004 wurde Krämer von Papst Johannes Paul II zum Monsignore ernannt. Im Oktober desselben Jahres erhielt er zusätzlich zu seinen weltkirchlichen Aufgaben die Berufung zum Bischofsvikar für die Ausbildung der pastoralen Dienste und ihm wurde die Leitung der Hauptabteilung I im Bischöflichen Ordinariat Rottenburg übertragen. Im März 2005 wurde er zum Päpstlichen Ehrenprälaten ernannt.

Seit 2006 arbeitete Krämer in dem Projekt „Zukunft der weltkirchlichen Arbeit in Deutschland“ mit und wurde im September 2006 von der Deutschen Bischofskonferenz als Berater in die Unterkommission für Missionsfragen berufen. Ab 2007 war er Sprecher der Konferenz der Diözesanverantwortlichen für weltkirchliche Aufgaben.

Zum 1. Oktober 2008 trat Krämer das Amt des Präsidenten des Internationalen Katholischen Missionswerks Missio in Aachen an. Seit Februar 2010 war er dort in Personalunion auch Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. Zu den Schwerpunkten seiner Tätigkeit in Aachen gehörte der Einsatz für verfolgte Christen, der weltweite Schutz von Kindern vor Gewalt und Missbrauch sowie das Engagement für Flüchtlinge.

Am 31. Juli 2019 endete seine Amtszeit bei Missio und dem Kindermissionswerk satzungsgemäß.