Feiertag

Heilige im Alltag

Bei einem Stadtrundgang durch Rottenburg lassen sich allerlei vorbildliche Christinnen und Christen entdecken.

Ja, es gibt sie auch heute auf den Straßen unserer Städte und Dörfer. Heilige, die die Botschaft der Bibel erklären, darstellen oder sie ganz einfach leben. Sie fallen im Vergleich zu den Fanatikern, Randalierern und Schwätzern nicht auf. Die Kirche nimmt sie in den Blick und feiert sie an Allerheiligen.

Da ist die Krankenschwester, die sich aufopferungsvoll um ihre Patienten kümmert oder der Lehrer, der nicht nur Fakten sondern auch den Geist eines friedlichen Miteinanders vermittelt. Wir begegnen Künstlern, die den Betrachtern eine neue Welt eröffnen, und Prophetinnen, die die Finger in die Wunden der Gesellschaft legen. All das erzählt die Bibel auch über Jesus selbst.

Genauso unscheinbar befinden sich aber auch Heilige früherer Zeiten an Straßen und Häusern mancher Dörfer und Städte. Das Auge hat sich längst an sie gewöhnt, so dass sie nicht mehr auffallen. Mariendarstellungen mit dem Jesuskind oder dem gekreuzigten Sohn auf dem Schoß, der heilige Nepomuk an Brücken oder der heilige Antonius, der beim Wiederfinden verlorener Gegenstände helfen soll.

Daniel Hahn und Till Schweitzer haben sich schon vor einiger Zeit mit offenen Augen und einer Kamera in der Bischofsstadt Rottenburg auf den Weg gemacht. Die Vielfalt an Darstellungen trugen sie im Rahmen eines Praktikums in der Stabsstelle Mediale Kommunikation der Diözese auf einer kleinen Webseite zusammen. Eine bebilderte und mit Pfeilen versehene Wegbeschreibung hilft die einzelnen Stationen zu finden. Da die Seite responsiv ist, sich also jedem Gerät anpasst, kann sie im Smartphone oder Tablet mit auf den Stadtrundgang genommen werden.