Neuer Pfarrer

Investitur von Michael Stork

Der Biberacher Dekan Sigmund F.J. Schänzle (r.) übergibt dem neuen Pfarrer Michael Stork symbolisch den Schlüssel der Kirchen seiner Seelsorgeeinheit - Foto: Philipp Friedel

Die Seelsorgeeinheit Ertingen im Dekanat Biberach hat wieder einen Pfarrer.

Sigmund F.J. Schänzle freute sich, dass die Kirchengemeinden südlich von Riedlingen mit Michael Stork nun wieder einen Pfarrer haben. Der Dekan übergab dem Neuen nach dessen Investiturversprechen und Glaubensbekenntnis symbolisch einen Schlüssel für die Kirchen von Binzwangen, Dürmentingen, Erisdorf, Ertingen, Hailtingen und Heudorf am Bussen.

Der Schlüssel solle ihm aber auch die Herzen der Menschen öffnen, betonte Schänzle. „Ich glaube, dass Sie hier in die letzten Geheimnisse des Schwäbischen eingeweiht werden“, prophezeite der Dekan dem gebürtigen Rheinländer Stork. Dieser ist seit 1997 in der Diözese Rottenburg-Stuttgart tätig. Zuletzt war er Pfarrer in der Seelsorgeeinheit Vorallgäu im Dekanat Allgäu-Oberschwaben.

Andreas Malatyali, gewählter Vorsitzender des gemeinsamen Ausschusses der Seelsorgeeinheit Ertingen, verlas zu Beginn der Investitur den Gruß und das Ernennungsschreiben von Bischof Gebhard Fürst. Darin wirbt dieser um Unterstützung und Gebet für den neuen Pfarrer. Dass die Kirchengemeinden dazu bereit sind, zeigten ihre gewählten Vorsitzenden. Sie legten mit dem Pfarrer die Hände übereinander und wollen die Aufgaben gemeinsam anpacken.

In seiner ersten Predigt am Fest der Taufe des Herrn erläuterte Stork, dass die Taufe, die alle christlichen Konfessionen verbinde, die Menschen an der Seite Jesu auftauchen lasse. Im Text aus dem Matthäusevangelium öffnet sich nach der Taufe Jesu durch Johannes der Himmel und eine Stimme sagt: Das ist mein geliebter Sohn. "Gott wird nicht müde uns täglich, stündlich zu sagen: Du bist meine geliebte Tochter, du bist mein geliebter Sohn", übertrug Stork den Bibeltext auf heute.