Corona

Keine Präsenzgottesdienste in Stuttgart

In den katholischen Gemeinden dürfen seit Anfang dieser Woche (19. April) keine Gottesdienste mit Besuchern mehr gefeiert werden.

Aus der Ferne mitfeiern können die Gläubigen aber weiterhin: Einige Stuttgarter Gemeinden bieten an den Sonntagen Liveübertragungen ihrer Gottesdienste, die ohne Besucherinnen und Besucher stattfinden. Die Gottesdienste dürfen erst dann wieder mit der Gemeinde gefeiert werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen in der Landeshauptstadt wieder unter der 200er Marke liegt.  

Seit diesem Montag, 19. April, dürfen in der Landeshauptstadt keine katholischen Gottesdienste mehr mit der Gemeinde gefeiert werden. Hintergrund ist eine bischöfliche Anordnung, die zum Schutz der Gläubigen eine Notbremse vorsieht: Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Stadt- oder Landkreis an drei aufeinander folgenden Tagen die Marke von 200, dann dürfen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart keine Gottesdienste mit Gemeindebeteiligung mehr gefeiert werden. Dies ist in der Landeshauptstadt seit Beginn dieser Woche der Fall.

In vielen Gemeinden werden zumindest an den Sonntagen weiterhin Gottesdienste gefeiert, die im Livestream übertragen werden. Auf diese Weise können die Gläubigen aus der Ferne mitfeiern. Angeboten werden Übertragungen aus der Domkirche St. Eberhard, aus St. Georg, aus St. Hedwig in Möhringen und aus der Heilig-Kreuz-Kirche im Sommerrain. Übertragen wird auch der Sonntagsgottesdienst des katholisch-charismatischen Projekts homebase aus St. Augustinus in Neugereut. Die spanische und die slowenische Gemeinde bieten zudem Übertragungen der Gottesdienste in der jeweiligen Sprache an. Ein Überblick über die Gottesdienstübertragungen aus den Stuttgarter Gemeinden findet sich auf der Homepage der katholischen Kirche in Stuttgart unter www.kath-kirche-stuttgart.de.

Wieder aufgenommen werden dürfen die Gottesdienstfeiern mit der Gemeinde, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in Stuttgart an fünf aufeinander folgenden Tagen unter der Marke von 200 liegt. Nach diesen fünf Tagen liegt es in der Entscheidung des leitenden Pfarrers und des Kirchengemeinderats vor Ort, wann die Gottesdienste in Präsenz wieder aufgenommen werden.

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