Diözesanrat

Rebekka Breimaier erzielt die meisten Stimmen

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101 Stimmen fielen auf die mit 31 Jahren jüngste Kandidatin Rebekka Breimaier. Foto: privat

Das Ergebnis der Diözesanratswahl im Dekanat Ludwigsburg steht fest.

Alle Stimmen sind gezählt und das Ergebnis für gültig erklärt: Ende vergangenen Jahres wurden im Dekanat Ludwigsburg die Vertreterinnen und Vertreter für den Diözesanrat gewählt. Stimmberechtigt zur Wahl waren 331 Kirchengemeinderät/innen. Neun Kandidaten hatten sich im Vorfeld zur Wahl aufstellen lassen. Davon galt es drei Vertreter/innen zu bestimmen. Diese sind nun Mitlieder der nächsten Amtsperiode des elften Diözesanrats.

101 Stimmen fielen auf die mit 31 Jahren jüngste Kandidatin Rebekka Breimaier und zeigen sie als deutliche Wahlsiegerin. In ihrer Begründung, warum sie sich zur Wahl aufstellen ließ, machte sie deutlich, dass Kirche auch jüngere Gesichter und frischen Wind brauche und sie gerne Kirche aktiv auf unterschiedlichen Ebenen mitgestalte und deshalb sowohl im Kirchengemeinderat als auch im Dekanatsrat Mitglied sei. Die Erzieherin bringt dafür unter anderem eine langjährige Erfahrung aus der Projekt- und Gremiumsarbeit der katholischen Jugendarbeit von Gemeinde- bis Diözesanebene mit und ist in der jüngeren Generation ihrer Kirchengemeinden gut vernetzt.

Dr. Wolfgang Ernst kam auf Platz zwei. Mit 77 Stimmen zieht er erneut in den Diözesanrat ein. Dr. Ernst kann auf umfangreiche Erfahrung in der Kirchengemeinderatstätigkeit und dem Diözesanrat sowie auf vielfältige Bau­ und Verwaltungserfahrung in der Kirchengemeinde, dem Dekanat und der Diözese zurückblicken. Beruflich und kirchlich bringt er langjährige Erfahrung in der Gremienarbeit mit.

Elisabeth Niggemeyer liegt mit 74 Stimmen knapp hinter Dr. Ernst liegt auf Platz drei. Sie ist wie Breimaier neu im Diözesanrat.

Die weiteren Wahlergebnisse sehen wie folgt aus:

Johannes Bergold: 71 Stimmen

Achim Braiger: 25 Stimmen

Harald Geisel: 43 Stimmen

Renate Hartmann: 43 Stimmen

Thomas Nieman: 62 Stimmen

Daniel Noa: 73 Stimmen

Die Wahlbeteiligung lag mit 213 eingegangenen Wahlbriefen bei 64,4%.

Der Diözesanrat Rottenburg-Stuttgart ist das oberste gewählte Ratsgremium der Diözese. Als Pastoralrat berät er den Bischof in Angelegenheiten des kirchlichen Lebens. Als Katholikenrat vertritt er die Katholikinnen und Katholiken in der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Als Kirchensteuervertretung entscheidet er über die Höhe und Verwendung der Kirchensteuer und beschließt den Haushalt der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der durch die Unterzeichnung des Bischofs in Kraft gesetzt wird.